maria stromvik

16. März 2010

heute möchte ich euch auf die arbeit von maria stromvik hinweisen.
sie selbst beschreibt sich als amateur. ästhetisch betrachtet betreibt die junge schwedin ihr hobby aber auf höchstem niveau.

hokkaido

15. März 2010

einem grossmeister über die schultern zu schauen finde ich immer interessant.

hier bin ich auf ein interview mit michael kenna gestossen, das ihn bei seiner arbeit in japan begleitet.

fotobörse binningen 2010

13. März 2010

bald ist es wider so weit! die fotobörse im kronenmattsaal in binningen steht vor der tür.

wer sich dafür interessiert, sollte sich folgenden zeitraum frei halten:

sonntag, 21. märz 2010
10.00 – 16.00 uhr

genauere alte informationen findet man auf der homepage vom veranstalter foto mathis.

ein schmaler grat

12. März 2010

was darf bildbearbeitung? ist es legitim mit photoshop einen f/2.8 mangel im ultraweitwinkelbereich zu kompensieren?

es ist mein ziel vom bildaufbau her gute bilder zu generieren, die aber nicht jeglichen technisch-klassischen möglichkeiten entbehren.
somit beantworte ich für mich die rhetorische frage von oben mit ja.

bei diesem bild hatte mir einerseits die tiefe gefehlt und anderseits war es unvorteilhaft, dass der bräutigam der braut aus dem kopf herauswächst. (vergleiche unten)
mit dem eingriff konnte ich die szene in unterschiedliche bildschichten aufteilen. die braut, die die trauzeugin umarmt ist im vordergrund und der brautvater, der dem bräutigam gratuliert ist im hintergrund.

in photoshop ist das ganze keine bahnbrechende neuheit. bekannt sind die bearbeitungsschritte aus den vielen fake tilt und shift tutorials.

  • ebene duplizieren
  • das duplikat weichzeichnen (zb. mit dem gaussschen weichzeichner)
  • ebenenmaske anlegen und die scharfen bereiche mit schwarzem pinsel ausmalen

hellrot eingefärbt ist die relevante hintergrundebene (mit korrektur der stürzenden linien)

dunkelrot eingefärbt ist die weichgezeichnete ebenenkopie, in der mit der ebenenmaske der wirkungsbereich angelegt ist.

die meisten restlichen einstellebenen sind bestandteil einer meiner aktionen, wobei die ebene “sättigung” äusserst selten zum einsatz kommt.

von vollautomatisierten prozessen halte ich wenig, denn ich überlasse die wirkung eines bildes nicht dem komputer. der vorteil einer solchen aktion, die die meisten nötigen einstellebenen erstellt besteht darin, dass mit wenigen klicks die gewünschten werte angeben und gegebenenfalls mit wenigen pinselstrichen die ebenenmaske angelegt werden kann.

zum schluss noch einen blick auf die ausgangsdatei:

die beste polaroidfotografie

04. März 2010

das blur magazine sucht das beste polaroidbild.

nach der uploadphase wurde eine vorauswahl getroffen und nun ist es an den lesern zu entscheiden welches der 30 verbleibenden bildern den titel “THE BEST POLAROID PHOTO” verdient.

hier wird noch bis am 01.02.2010 gewählt.

als ich heute morgen die vorauswahl durchblätterte habe ich mich gefreut, da mir eines der bilder nicht gänzlich unbekannt ist.

thomas pels

03. März 2010

ist ein fotograf aus dem ruhrgebiet und zeigt auf samslep.com seine ausschliesslich monochrom und analog erstellten fotografien aus drei genres.

meine persönlichen favoriten sind das vierte bild der street-galerie und das zweite aus der akt-galerie. aber macht euch selbst ein bild.

basler fasnacht 2010

01. März 2010

der titel des letzten beitrags in diesem blog hier hat sich als sehr symtomatisch herausgestellt. über die gründe möchte ich noch nicht all zu viel verraten, aber es hat sich einiges getan, das bald vorgestellt werden wird.

vor einer woche hatte die fünfte jahreszeit auch basel fest im griff. diese gelegenheit haben mein freund sebastian und ich benutzt und haben ein paar bilder geschossen.

von der herangehensweise habe ich im vergleich zu 2009 nicht viel verändert, nur dass ich zwischenzeitlich das 50mm f/1.4 gegen das 30mm f/1.4 von sebastian ausgetauscht habe.

wer die bilder grösser sehen möchte klickt darauf.

funkstille (teil I)

19. Januar 2010

meistens wenn ich ein paar tage frei habe greife ich zur analogen kamera. so auch über die vergangenen feiertage.

wir waren zu besuch bei meinem vater im engadin und da gerade frischer schnee gefallen war, habe ich die gelegenheit ergriffen und mit meiner schwedin ein paar filme in der eisigen kälte belichtet. einige vorteile hat eine vollmechanische kamera in der kälte schon, denn bei einigen punkten dieses beitrags konnte ich mir ein lächeln nicht verkneifen. : )

nun aber zur sache: heute geht es um dieses bild. und zwar ab dem zeitpunkt, wo das negativ gesichtet und für “ausreichend” für die weiterverarbeitung befunden wurde.

noch ein paar technische eckpunkte: hasselblad 500c, zeiss sonnar 250mm f/5.6, ilford delta 100 (auf 100 asa belichtet), scan vom abzug.

vor 10 tagen war ich bei meinem freund thomas in der dunkelkammer und da haben wir unter anderen dieses bild ausbelichtet.


als erstes muss das negativ in die maske eingespannt und entstaubt werden.


die drei bäder: 1. entwickeln, 2. stoppen, 3. fixieren


zu beginn haben wir auf ein paar teststreifen geeignete belichtungszeiten für das bild eruiert.


und dann galt es ernst.

babyshooting

19. Dezember 2009

vor einer woche war ich über mittag mit der kleinen anouk und ihrer mutter im studio.

wer die bilder grösser sehen möchte klickt darauf.

das spezielle an einem shooting mit kleinkindern ist, dass man das setting nicht auf den zentimeter genau planen soll. es ist von der ausleuchtung her eine gewisse flexibilität erforderlich. hier sind grosse reflektoren und lichtformer für das hauptlicht von vorteil. den hintergrund habe ich symmetrisch mit zwei striplights ausgeleuchtet.
hier noch eine skizze:

auch bei der wahl des objektivs habe ich mich für das 24-70mm f/2.8 entschieden, um in den spontanen situationen schnell genug reagieren zu können.
wenn der zeitpunkt des shootings an den rhythmus des babys angepasst werden kann, wirkt sich das ebenfalls positiv auf die bilder aus. der gesichtsausdruck auf dem ersten bild ist nur einmal witzig.

michael schlegel

08. Dezember 2009

heute möchte ich euch ohne lange worte auf die wirklich faszinierende arbeit von michael schlegel hinweisen. gerade für die kalte jahreszeit sind seine bilder wunderbar passend.

hier geht’s zu michaels homepage.