sebastian und ich haben es endlich geschafft unsere homepage ins netz zu stellen und hoffen, dass sie euch gefällt. es wird zwar möglicherweise noch an der einen oder anderen ecke kleinere optimierungen geben, aber das soll der freude keinen abbruch tun, dass es ist nun möglich ist unsere arbeiten online anzuschauen.
auch der blog wurde nochmals leicht überarbeitet.
an dieser stelle möchten wir auch unseren fleissigen und kompetenten helfern danken.
das schöne design kommt von sonja weckerlin und für die technische umsetzung war samuel zehnder von gorrion zuständig.
hier bin ich via fototv.de auf einen sehr interessanten clip über den schweizer michael von graffenried gestossen. diese knapp 10 minuten kann ich euch bestens empfehlen.
wie das halt so im sommer ist, haben gleich mehrere paare geheiratet.
heute möchte ich hier wieder einmal ein paar bilder von mir zeigen. wobei das so nicht ganz stimmt. es hat ein kuckucksei drunter.
ende juni haben sebastian und ich die wunderschöne hochzeit einer studienkollegin von mir begleiten dürfen.
wer findet heraus welches bild nicht von mir ist?
die exifs könnten täuschen, da jeder von uns die erstbeste kamera aus der tasche nimmt.
die neugierigen unter euch finden noch mehr bilder dieser hochzeit im fineart-wedding-blog.
wir haben geheiratet! die eine oder der andere unter euch werden wissen wie zeitintensiv die vorbereitung ist.
nun aber wieder zurück zur fotografie, zumindest halbwegs. da wir an unserem grossen tag auch fotografisch gesehen von esther und patrick super begleitet wurden, habe ich aufs fotografieren für einen tag fast ganz verzichtet.
zum einsatz kam für mich nur meine mit dem px 100 gefütterte polaroid sx-70.
von diesen beiden sympathischen gästen haben wir (ich) ein ganz besonderes geschenk erhalten.
ich bin sehr auf die hochzeits-schnappschüsse aus dieser diana f+ clone: edelweiss gespannt.
durch den erfolg des impossible-projects hat das interesse an polaroid in letzter zeit stark zugenommen.
ein kleiner wermutstropfen ist, dass durch den dadurch ausgelösten hype meine polaroidarbeiten ein wenig in an individualität verlieren. dafür gibt es wieder futter für meine sx-70.
da ich die nächsten tage mit meinem semesterendspurt beschäftigt bin, sind das für mich genug gründe euch mit drei clips zu versorgen, die die manipulationsmöglichkeiten von polaroid wunderbar darstellen.
ronny von blogtimes hat sich auf die suche gemacht und will wissen wie die deutschsprachige fotografiebloglandschaft aussieht. es scheint, als würde er die tradition von martin weiterführen.
um potenziellen neuen lesern den blog gleich vorzustellen möchte ronny noch vier fragen beantwortet bekommen.
seit wann besteht dein fotografieblog?
seit bald 2 jahren.
welche schwerpunktthemen behandelt dein blog?
ein wichtiges thema hier ist anspruchsvolle schwarzweissfotografie, manchmal versuche ich auch mit tutorials meinen lesern einen einblick in meine arbeit zu geben.
zur auflockerung streue ich auch gerne mal hinweise auf andere fotografen, ein paar eigene bilder oder interessante clips.
wieviel beiträge veröffentlichst du durchschnittlich pro woche?
unterschiedlich… für mich steht die qualität von der quantität.
welche fotografischen bereiche interessieren dich in der fotografie?
wir gehen mit offenen augen durchs leben, versuchen manchmal uns vor dem auslösen andere perspektiven vorzustellen oder probieren sie, wenn es die zeit zulässt auch aus. manchmal entstehen bilder aber auch nur im kopf und dann wird die komposition arrangiert und fotografiert.
oft sehen wir uns aber auch bilder anderer fotografen an. manchmal zu konkreten themen um zu sehen, wie die reportage einer speziellen geschichte von anderen fotografen angepackt wurde. oder wir analysieren bildaufbauten, lichtsituationen oder ausarbeitungen könner ihres genres.
ich persönlich sehe mir gerne und oft gute arbeiten an. und es gibt bestimmt auch von mir bilder, in welchen meine referenzen mitschwingen.
heute möchte ich euch an zwei eigenen beispielen zeigen, dass bilder zwar im aufbau oder in der lichtsituation durchaus parallelen aufweisen können, aber die grenze vom “nachfotografieren” nicht überschreiten, da sie innerhalb von reportagen entstanden sind, bei welchen ich keinen einfluss auf das geschehen hatte.
bevor ich den auslöser durchgedrückt hatte, habe ich an das jeweilige patenbild von jeff ascough im kopf gehabt.
ok. ok. – ich gestehe, dass es mutige gegenüberstellungen sind.
manchmal sind es total unterschiedliche umstände, in welchen sich mein gedächtnis mit sowas-habe-ich-doch-schon-mal-gesehen meldet. hier ist es primär die lichtstimmung mit dem weichen gegenlicht durch den vorhang und die reduktion auf die silhouette, die hier an jeff’s bild erinnern.
"photographieren, das ist eine art zu schreien, sich zu befreien... es ist eine art zu leben." um es mit den worten von henri cartier-bresson zu sagen.
in diesem blog sollen bilder im zentrum stehen. gute bilder und wie man zu solchen kommt. denn nur gute bilder können schreien und befreien, beziehungsweise den betrachter zum schreien auffordern oder befreiend wirken.