Archiv für die Kategorie ‘meine arbeit’

neue homepage

Freitag, 03. September 2010

sebastian und ich haben es endlich geschafft unsere homepage ins netz zu stellen und hoffen, dass sie euch gefällt. es wird zwar möglicherweise noch an der einen oder anderen ecke kleinere optimierungen geben, aber das soll der freude keinen abbruch tun, dass es ist nun möglich ist unsere arbeiten online anzuschauen.
auch der blog wurde nochmals leicht überarbeitet.

an dieser stelle möchten wir auch unseren fleissigen und kompetenten helfern danken.
das schöne design kommt von sonja weckerlin und für die technische umsetzung war samuel zehnder von gorrion zuständig.

noch mehr hochzeit

Sonntag, 08. August 2010

wie das halt so im sommer ist, haben gleich mehrere paare geheiratet.

heute möchte ich hier wieder einmal ein paar bilder von mir zeigen. wobei das so nicht ganz stimmt. es hat ein kuckucksei drunter.
ende juni haben sebastian und ich die wunderschöne hochzeit einer studienkollegin von mir begleiten dürfen.

wer findet heraus welches bild nicht von mir ist?
die exifs könnten täuschen, da jeder von uns die erstbeste kamera aus der tasche nimmt.

die neugierigen unter euch finden noch mehr bilder dieser hochzeit im fineart-wedding-blog.

ich bin wieder hier

Mittwoch, 04. August 2010

nein, es war nicht “könig fussball”, der für meine blogabwesenheit verantwortlich war.


© patrick horn

wir haben geheiratet! die eine oder der andere unter euch werden wissen wie zeitintensiv die vorbereitung ist.
nun aber wieder zurück zur fotografie, zumindest halbwegs. da wir an unserem grossen tag auch fotografisch gesehen von esther und patrick super begleitet wurden, habe ich aufs fotografieren für einen tag fast ganz verzichtet.

zum einsatz kam für mich nur meine mit dem px 100 gefütterte polaroid sx-70.

von diesen beiden sympathischen gästen haben wir (ich) ein ganz besonderes geschenk erhalten.

ich bin sehr auf die hochzeits-schnappschüsse aus dieser diana f+ clone: edelweiss gespannt.

inspiration

Mittwoch, 28. April 2010

woher kommen unsere bildideen?

wir gehen mit offenen augen durchs leben, versuchen manchmal uns vor dem auslösen andere perspektiven vorzustellen oder probieren sie, wenn es die zeit zulässt auch aus. manchmal entstehen bilder aber auch nur im kopf und dann wird die komposition arrangiert und fotografiert.
oft sehen wir uns aber auch bilder anderer fotografen an. manchmal zu konkreten themen um zu sehen, wie die reportage einer speziellen geschichte von anderen fotografen angepackt wurde. oder wir analysieren bildaufbauten, lichtsituationen oder ausarbeitungen könner ihres genres.

ich persönlich sehe mir gerne und oft gute arbeiten an. und es gibt bestimmt auch von mir bilder, in welchen meine referenzen mitschwingen.

heute möchte ich euch an zwei eigenen beispielen zeigen, dass bilder zwar im aufbau oder in der lichtsituation durchaus parallelen aufweisen können, aber die grenze vom “nachfotografieren” nicht überschreiten, da sie innerhalb von reportagen entstanden sind, bei welchen ich keinen einfluss auf das geschehen hatte.

bevor ich den auslöser durchgedrückt hatte, habe ich an das jeweilige patenbild von jeff ascough im kopf gehabt.

ok. ok. – ich gestehe, dass es mutige gegenüberstellungen sind.


© jeff ascough

manchmal sind es total unterschiedliche umstände, in welchen sich mein gedächtnis mit sowas-habe-ich-doch-schon-mal-gesehen meldet. hier ist es primär die lichtstimmung mit dem weichen gegenlicht durch den vorhang und die reduktion auf die silhouette, die hier an jeff’s bild erinnern.


© jeff ascough

hier ein bild, dass durch die situation, aber vor allem auch durch den bildaufbau den bezug zu seinem paten sucht.

ein mitbringsel…

Dienstag, 20. April 2010

… von der norddeutschen küste. die vergangene woche war ich auf einer studienreise in hamburg. an einem freien nachmittag habe ich noch einen kleinen abstecher nach travemünde an die ostsee gemacht. es war herrlich!

bis dato habe ich eine kleine serie von elf bildern ausgearbeitet. vier nachtaufnahmen aus dem hamburger hafen und sieben langzeitbelichtungen von der ostseeküste in travemünde.

ein schmaler grat

Freitag, 12. März 2010

was darf bildbearbeitung? ist es legitim mit photoshop einen f/2.8 mangel im ultraweitwinkelbereich zu kompensieren?

es ist mein ziel vom bildaufbau her gute bilder zu generieren, die aber nicht jeglichen technisch-klassischen möglichkeiten entbehren.
somit beantworte ich für mich die rhetorische frage von oben mit ja.

bei diesem bild hatte mir einerseits die tiefe gefehlt und anderseits war es unvorteilhaft, dass der bräutigam der braut aus dem kopf herauswächst. (vergleiche unten)
mit dem eingriff konnte ich die szene in unterschiedliche bildschichten aufteilen. die braut, die die trauzeugin umarmt ist im vordergrund und der brautvater, der dem bräutigam gratuliert ist im hintergrund.

in photoshop ist das ganze keine bahnbrechende neuheit. bekannt sind die bearbeitungsschritte aus den vielen fake tilt und shift tutorials.

  • ebene duplizieren
  • das duplikat weichzeichnen (zb. mit dem gaussschen weichzeichner)
  • ebenenmaske anlegen und die scharfen bereiche mit schwarzem pinsel ausmalen

hellrot eingefärbt ist die relevante hintergrundebene (mit korrektur der stürzenden linien)

dunkelrot eingefärbt ist die weichgezeichnete ebenenkopie, in der mit der ebenenmaske der wirkungsbereich angelegt ist.

die meisten restlichen einstellebenen sind bestandteil einer meiner aktionen, wobei die ebene “sättigung” äusserst selten zum einsatz kommt.

von vollautomatisierten prozessen halte ich wenig, denn ich überlasse die wirkung eines bildes nicht dem komputer. der vorteil einer solchen aktion, die die meisten nötigen einstellebenen erstellt besteht darin, dass mit wenigen klicks die gewünschten werte angeben und gegebenenfalls mit wenigen pinselstrichen die ebenenmaske angelegt werden kann.

zum schluss noch einen blick auf die ausgangsdatei:

basler fasnacht 2010

Montag, 01. März 2010

der titel des letzten beitrags in diesem blog hier hat sich als sehr symtomatisch herausgestellt. über die gründe möchte ich noch nicht all zu viel verraten, aber es hat sich einiges getan, das bald vorgestellt werden wird.

vor einer woche hatte die fünfte jahreszeit auch basel fest im griff. diese gelegenheit haben mein freund sebastian und ich benutzt und haben ein paar bilder geschossen.

von der herangehensweise habe ich im vergleich zu 2009 nicht viel verändert, nur dass ich zwischenzeitlich das 50mm f/1.4 gegen das 30mm f/1.4 von sebastian ausgetauscht habe.

wer die bilder grösser sehen möchte klickt darauf.

funkstille (teil I)

Dienstag, 19. Januar 2010

meistens wenn ich ein paar tage frei habe greife ich zur analogen kamera. so auch über die vergangenen feiertage.

wir waren zu besuch bei meinem vater im engadin und da gerade frischer schnee gefallen war, habe ich die gelegenheit ergriffen und mit meiner schwedin ein paar filme in der eisigen kälte belichtet. einige vorteile hat eine vollmechanische kamera in der kälte schon, denn bei einigen punkten dieses beitrags konnte ich mir ein lächeln nicht verkneifen. : )

nun aber zur sache: heute geht es um dieses bild. und zwar ab dem zeitpunkt, wo das negativ gesichtet und für “ausreichend” für die weiterverarbeitung befunden wurde.

noch ein paar technische eckpunkte: hasselblad 500c, zeiss sonnar 250mm f/5.6, ilford delta 100 (auf 100 asa belichtet), scan vom abzug.

vor 10 tagen war ich bei meinem freund thomas in der dunkelkammer und da haben wir unter anderen dieses bild ausbelichtet.


als erstes muss das negativ in die maske eingespannt und entstaubt werden.


die drei bäder: 1. entwickeln, 2. stoppen, 3. fixieren


zu beginn haben wir auf ein paar teststreifen geeignete belichtungszeiten für das bild eruiert.


und dann galt es ernst.

babyshooting

Samstag, 19. Dezember 2009

vor einer woche war ich über mittag mit der kleinen anouk und ihrer mutter im studio.

wer die bilder grösser sehen möchte klickt darauf.

das spezielle an einem shooting mit kleinkindern ist, dass man das setting nicht auf den zentimeter genau planen soll. es ist von der ausleuchtung her eine gewisse flexibilität erforderlich. hier sind grosse reflektoren und lichtformer für das hauptlicht von vorteil. den hintergrund habe ich symmetrisch mit zwei striplights ausgeleuchtet.
hier noch eine skizze:

auch bei der wahl des objektivs habe ich mich für das 24-70mm f/2.8 entschieden, um in den spontanen situationen schnell genug reagieren zu können.
wenn der zeitpunkt des shootings an den rhythmus des babys angepasst werden kann, wirkt sich das ebenfalls positiv auf die bilder aus. der gesichtsausdruck auf dem ersten bild ist nur einmal witzig.

alt und neu

Montag, 09. November 2009

oder
damals und heute

vergangenen mittwoch haben thomas und ich einen gemütlichen foto-bummel mit unseren “hassis” über die basler herbstmesse unternommen.

die ursprüngliche idee gezielt mit unschärfe zu arbeiten habe ich mangels passendem licht und zu gunsten dieses konzeptes wieder verworfen.

faszinierend an der basler herbstmesse finde ich die gegensätze. einerseits sind immmer die neusten und immer extremeren bahnen mit von der partie. andrerseits lässt sich zum beispiel auf dem petersplatz die 539 jahre andauernde tradition noch gut miterleben.

die bilder sind nicht bahnbrechend neu oder super kreativ, aber als bild des monats doch charakteristisch für die jahreszeit und somit ausreichend. entstanden sind sie für das monatsthema im hassi-forum.

die technischen daten: hasselblad 500c, fujichrome velvia 100, zeiss planar 80mm f/2.8 (oberes bild), zeiss distagon 50mm f/4 (unteres bild), scan ab film. beide bilder sind ziemlich offenblendig und mit zeiten im bereich von 1/1 bis 1/30 sek. aufgenommen worden.