Archiv für die Kategorie ‘bild des monats’

basler fasnacht 2010

Montag, 01. März 2010

der titel des letzten beitrags in diesem blog hier hat sich als sehr symtomatisch herausgestellt. über die gründe möchte ich noch nicht all zu viel verraten, aber es hat sich einiges getan, das bald vorgestellt werden wird.

vor einer woche hatte die fünfte jahreszeit auch basel fest im griff. diese gelegenheit haben mein freund sebastian und ich benutzt und haben ein paar bilder geschossen.

von der herangehensweise habe ich im vergleich zu 2009 nicht viel verändert, nur dass ich zwischenzeitlich das 50mm f/1.4 gegen das 30mm f/1.4 von sebastian ausgetauscht habe.

wer die bilder grösser sehen möchte klickt darauf.

funkstille (teil I)

Dienstag, 19. Januar 2010

meistens wenn ich ein paar tage frei habe greife ich zur analogen kamera. so auch über die vergangenen feiertage.

wir waren zu besuch bei meinem vater im engadin und da gerade frischer schnee gefallen war, habe ich die gelegenheit ergriffen und mit meiner schwedin ein paar filme in der eisigen kälte belichtet. einige vorteile hat eine vollmechanische kamera in der kälte schon, denn bei einigen punkten dieses beitrags konnte ich mir ein lächeln nicht verkneifen. : )

nun aber zur sache: heute geht es um dieses bild. und zwar ab dem zeitpunkt, wo das negativ gesichtet und für “ausreichend” für die weiterverarbeitung befunden wurde.

noch ein paar technische eckpunkte: hasselblad 500c, zeiss sonnar 250mm f/5.6, ilford delta 100 (auf 100 asa belichtet), scan vom abzug.

vor 10 tagen war ich bei meinem freund thomas in der dunkelkammer und da haben wir unter anderen dieses bild ausbelichtet.


als erstes muss das negativ in die maske eingespannt und entstaubt werden.


die drei bäder: 1. entwickeln, 2. stoppen, 3. fixieren


zu beginn haben wir auf ein paar teststreifen geeignete belichtungszeiten für das bild eruiert.


und dann galt es ernst.

alt und neu

Montag, 09. November 2009

oder
damals und heute

vergangenen mittwoch haben thomas und ich einen gemütlichen foto-bummel mit unseren “hassis” über die basler herbstmesse unternommen.

die ursprüngliche idee gezielt mit unschärfe zu arbeiten habe ich mangels passendem licht und zu gunsten dieses konzeptes wieder verworfen.

faszinierend an der basler herbstmesse finde ich die gegensätze. einerseits sind immmer die neusten und immer extremeren bahnen mit von der partie. andrerseits lässt sich zum beispiel auf dem petersplatz die 539 jahre andauernde tradition noch gut miterleben.

die bilder sind nicht bahnbrechend neu oder super kreativ, aber als bild des monats doch charakteristisch für die jahreszeit und somit ausreichend. entstanden sind sie für das monatsthema im hassi-forum.

die technischen daten: hasselblad 500c, fujichrome velvia 100, zeiss planar 80mm f/2.8 (oberes bild), zeiss distagon 50mm f/4 (unteres bild), scan ab film. beide bilder sind ziemlich offenblendig und mit zeiten im bereich von 1/1 bis 1/30 sek. aufgenommen worden.

bergsee

Donnerstag, 08. Oktober 2009

nach dem in den vergangenen monaten das bild des monats immer im zusammenhang mit anderen bildern stand, kommt diesen monat wieder ein solitäres bild zum zug.


wer das bild grösser sehen möchte klickt darauf.

entstanden ist dieses bild am vergangenen wochenende im tessin. es ist der obere bergsee der laghetti della miniera oberhalb von airolo.

noch ein paar technische eckpunkte: hasselblad 500c, zeiss planar 80mm f/2.8, ilford fp4 125 (auf 100 asa belichtet), nd 3.0 filter, (mangels stoppuhr) gefühlte 4 sek. belichtet, scan vom negativ.

tierpark lange erlen

Mittwoch, 09. September 2009

vergangenen montag hatte ich wieder einmal die gelegenheit hinter eine kulisse zu blicken. diesmal hinter die vom tierpark lange erlen.

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zugegeben: nach dem anruf der baslerstabredaktion mit der anfrage für eine peopleseite habe ich nicht damit gerechnet im kanton basel-stadt an einem montag abend ein solches portrait von einem luchs in einem mehrere tausend quadratmeter grossen freigehege zu schiessen.
bearbeitet habe ich an dem bild fast nichts! ein paar pixel beschnitten und den kontrast mit den gradiationskurven optimiert. das war’s! und fertig ist das bild des monats september.


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ein spaziergang im sommer

Dienstag, 11. August 2009

ende juli haben wir mit der familie eines arbeitskollegen einen spaziergang durch die arlesheimer eremitage gemacht. ausnahmsweise war das wetter auch mal wirklich sommerlich.
da ich die kamera nur nebensächlicher begleiter war, habe ich mich für das canon 24-70mm f/2.8 entschieden.
mir fiel es schwer mich für ein bild des monats zu entscheiden, daher habe ich eine kleine auswahl getroffen, die ein paar momente des tages erzählen sollen. weil ich die bilder im juli aufgenommen und im august bearbeitet habe, sind das zugleich die bilder des monats dieser zwei monate.

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rocking ovation (teil II)

Freitag, 19. Juni 2009

wie im teil I angekündigt, möchte ich in diesem beitrag die bearbeitung des bildes “rocking ovation” erläutern.

so kam dieses bild aus der kamera:

welche schritte sind nötig?

  1. da ich mir bei manchen bildern mehr möglichkeiten offen halten möchte, shoote ich meistens raw. somit beginnt auch die verarbeitung im raw-converter. wobei ich in diesem fall nur geringfügig die parameter verändert habe. einerseits die wurde farbtemperatur angepasst und andrerseits die belichtung um etwas mehr als eine blende nach oben korrigiert.
  2. danach habe ich den schiefen horizont ausniveliert. hier erschien mir diesmal das linealwerkzeug am einfachsten. einfach entlang einer horizontalen oder vertikalen kante eine linie ziehen und dann unter [bild] > [arbeitsfläche drehen] > [per eingabe] das bild ausrichten (ohne die vorgegebene zahl zu verändern!). diesen schritt habe ich mit dem zurechtschneiden des bildes abgeschlossen.
  3. jetzt kam meine vordefinierte aktion “simpel” zum einsatz. sie macht mit nur einem klick eine kopie der hintergrundebene, erstellt die einstellebenen “tonwerte” und “gradiationen”.
    die aktionen sind ein sehr praktisches mittel seinen workflow zu beschleunigen. vor allem bei der aufbereitung von daten fürs web. vileicht werde ich beim nächsten mal darüber einen beitrag verfassen.
  4. über die gradiationskurven habe ich den kontrast im bild leicht angezogen.
  5. etwas, dass mich nun noch aus ästhetischer sicht gestört hat, ist dass der konzertbesucher vorne rechts ein helles shirt getragen hat. das auge des betrachters wird dadurch von den bildwichtigen teilen abgelenkt.
    um sein shirt dunkler zu machen habe ich zuerst eine einstellebene vom typ gradiationskurven gewählt und darauf eine ebenenmaske angelegt. dann habe ich in der hintergrundebene mit dem schnellauswahlwerkzeug das shirt ausgewählt und die auswahl dann in der ebenenmaske weiss gefüllt.

    die unterschiedlichen rot-, grün- und blaukurven kommen vom versuch das shirt nur dunkler zu machen, was ich aber als nicht gut befunden habe.
    da das ziel des schwarzen shirts noch nicht ganz erreicht wurde, habe ich die einstellebene einfach dupliziert und mit der dekkraft gespielt, bis das bild mir gefiel. die grauen flecken kommen daher, dass ich noch ein paar andere flecken geringfügig abdunkeln wollte. daher habe ich diese auch mit reduzierter deckkraft in der maske übermalt.

zum schluss nochmals das fertige bild

wer das bild grösser sehen möchte klickt darauf.

das war’s schon wieder! eigentlich ist es überhaupt nicht sooo kompliziert.
viel spass beim selber photoshoppen!

rocking ovation (teil I)

Mittwoch, 10. Juni 2009

ende mai war ich wieder mal an einem konzert der band feedback.

in diesem zweiteiligen tutorial möchte ich euch den aufbau (teil I) und die bearbeitung (teil II) des bildes “rocking ovation” zeigen.

so sieht das resultat schlussendlich aus.

wie ist dieses bild entstanden?
nachdem ich den auftritt der ersten band genutzt hatte um die einstellungen auf die lichtsituatuion anzupassen, habe ich mir während dem umbau eine verschnaufpause gegönnt. da wurde ich vom veranstalter angesprochen. er meinte, dass er noch auf der suche nach bildern für die neuen flyer des veranstaltungsortes sei. ihm schwebte ein bild vor, bei welchem hände mit rosa band und abgestrecktem zeige- sowie kleinem finger den vordergrund ausmachen und im hintergrund unscharf die band zu erkennen ist.
das nenn ich doch mal einen konkreten wunsch! die idee grundsätzlich sagte mir mit den zwei bildebenen und dem aufbau mittels schärfeebene zu. doch im hintergrund einfach die band genügte mir nicht. etwas musste noch speziell sein.

wie hat die lichtsituation vor ort ausgesehen?
der raum wurde lediglich durch zwei gelbescheinwerfer erhellt. diese waren seitlich an die decke gerichtet und somit eher ungünstig positioniert. ausser man wollte die band mehr oder weniger auf deren silhouette reduzieren, kam ich nicht ums aufhellblitzen. für den rest des konzertes war ich meistens mit dem 12-24mm, f/4.0 ultraweitwinkel unterwegs. das bild “rocking ovation” hingegen habe ich mit dem 24-70mm f/2.8 aus der zweiten reihe geschossen.

zur lichtsetzung:
um die rosa bänder auf dem bild zu haben, musste ich blitzen. dies durfte aber nicht direkt passieren, da sonst die lichtstimmung im hintergrund zerstört würde. um auch das stimmungsvollte umgebungslicht auf dem bild zu haben musste ich eine gute balence zwischen blitzlicht und umgebungslicht finden. und schlussendlich musste das ganze auch noch ohne grosses verwischen vom hintergrund möglich sein. nach zwei bis drei tests habe ich den blitz um eine blende gedrosselt im 75° winkel gegen die weisse decke gezündet. als sinnvolle balence zwischen den beiden lichtquellen erschien mir die empfindlichkeit von iso 1600. schlussendlich hat sich der frontman von feedback noch in diese finale pose geworfen und ich drückte ab.

unbeschreibliche freude

Montag, 11. Mai 2009

wenn ihr wissen wollt, was hier bestaunt wird, müsst ihr nochmals klicken. (weiterlesen…)

gipfelstürmer

Mittwoch, 01. April 2009

ich hoffe ihr verzeiht mir, dass ich anstatt mit osterglocken schon wieder mit einem schneebild daherkomme. ; )


wer das bild grösser sehen möchte klickt darauf.

dieses bild entstand in davos anlässlich des skiweekends unseres büros. aufgenommen habe ich es aus der gondel mit der canon und dem 70-200er tele.

schon bevor ich den auslöser gedrückt hatte, wusste ich, dass es das schwesterbild zum bild strandspatziergang sein wird.

heute möchte ich euch einen kleinen einblick in den bearbeitungsprozess geben.

so kam das bild aus der kamera:

  1. als erstes habe ich die hintergrundebene dupliziert, dann wurde ein sensorfleck opfer des kopierstempels. danach habe ich das bild auf das 6×17 panoramaformat beschnitten, um das auge des betrachters mittels reduktion besser auf den gebirgsgrat zu lenken.
    die position des gipfelstürmers wurde schon beim fotografieren bewusst gewählt, so dass der (unterstellten) blickrichtung der person raum gelassen wird.
  2. danach habe ich eine meiner aktionen, die ausschliesslich die verschiedenen meistgebrauchten einstellebenen erstellt, ablaufen lassen.
  3. etwas, dass ich auch manchmal mache ist eine einstellebene nach dem zuweisen der werte duplizieren. dies mit dem ziel die wirkung zu verstärken. danach spiele ich mit der deckkraft bis mir das ergebniss gefällt. hier war das der fall bei den “general gradiationen”.
  4. die einstellebenengruppe “schwarzweiss” besteht aus zwei einstellebenen vom typ “farbton/sättigung”. die obere hat den wert -100 unter “sättigung” und den füllmodus “farbe” zugewiesen. so funktioniert dieses paar ähnlich wie der “kanalmixer”, wenn ich bei der unteren einstellebene den regler “farbton” betätige.
  5. darüber lieben noch zwei einstellebenen vom typ “gradiationskurven” die mittels ebenenmasken das finetuning von individuellen bildbereichen zu übernehmen.

zum schluss nochmals das ergebnis:

das war’s! eigentlich ist es überhaupt nicht sooo kompliziert.
viel spass beim selber photoshoppen!