Jul 4 2011

der bergsommer…

… fasziniert mich immer wieder mit seiner vielfalt und seiner frische. auf einen kleinen spaziergang habe ich einen body mit dem 85er mitgenommen. mein 50er wird gerade nach 5 dienstjahren revidiert.

“it’s all about light.” heute habe ich mich auf motive am übergang von licht zu schatten beschränkt. somit kann ich, zusätzlich zur gestaltung mit der tiefenschärfe, das auge des betrachters auch über licht und schatten auf das motiv lenken. die sonne hatte ich immer +/- 45° vor mir. das dadurch entstehende streiflicht akzentuiert die silhouette meiner motive zusätzlich.

… für alle technickwunderfitze:
ich war mit sehr leichtem gepäck unterwegs. alle bilder sind mit dem canon 85mm f/1.8 an einer 5d entstanden.


Jun 27 2011

eine süsse versuchung…

… kann eine gute figur machen! zb. hier als hintergrund für diese ringdetails.

hier gibts die ganze geschichte vom grossen tag von katya und patrick.

… für alle technickwunderfitze:
das bild ist mit dem 100mm f/2.8 macro von canon an einer vollformatkamera gemacht worden, wenn ich mich richtig erinnere, relativ offenblendig.


Jun 8 2011

modellfotografie

wie ihr warscheinlich schon bemerkt habt geht es in letzter zeit hier etwas ruhiger zu und her. dies hat den grund, dass ich mich gerade im thesissemester meines studiums befinde und mich voll darauf konzentriere. die fotografie hat dem entsprechend nur die zweckdienliche rolle als modellfotografie. es folgt ein kleiner einblick:

die folgenden zwei bilder sind grundverschieden. das obere versucht eine stimmung zu vermitteln. mit knapper schärfe und farbe spricht es den betrachter auf der emotionalen ebene an. das untere soll einen eindruck des raumes in der gebäudestruktur vermitteln. die monochrome umsetzung betont raum, struktur und textur.



bei mouseover seht ihr die erschliessung der gebäudestruktur.

… für alle technickwunderfitze:
alle drei bilder habe ich mit einer 5d und dem 16-35mm f/2.8 L USM von canon gemacht. das obere bild ist relativ offenblendig und die


Apr 25 2011

vorzug

bei früheren berichten über das 24-70mm f/2.8 L USM von canon habe ich hier im blog meiner enttäuschung über die schwächen im weitwinkelbereich luft gemacht. heute möchte ich mal einen vorzug erläutern.

dieses bild entstand nebenbei auf meiner studienreise durch apulien.

… für alle technickwunderfitze:
dieses bild habe ich mit einer 5d und dem 24-70mm f/2.8 L USM von canon gemacht. wenn ich mich richtig erinnere offenblendig und freihändig.

und ich muss zugeben, dass mich die optische leistung des 24-70mm f/2.8 positiv überrascht hat. zum einen ist die naheinstellgrenze mit 38cm nicht übel für ein zoomobjektiv in diesem brennweitenbereich und zum anderen habe ich ein bild bekommen, welches mich mit seiner vergleichsweise vignettenarmen, konstanten und hellen ausleuchtung überzeugt hat.

zu hause wollte ich es dann wissen und habe das 24-70mm f/2.8 mit meinem 100mm f/2.8 USM macro ebenfalls von canon bei den jungs von the-digital-picture.com verglichen. und siehe da: in punkto vignettierung hat das zoomobjektiv die nase vorne.


bei mouseover seht ihr die vignettierung des canon 24-70mm f/2.8 (@70mm, f/2.8), bei mouseout die vom canon 100mm f/2.8 (ebenfalls offenblendig) macro

zugegeben: es ist ein hinkender vergleich, der auch weitere wichtige kriterien ausser acht lässt.
unter dem strich bleiben schlussendlich 30mm brennweitendefizit und 7cm differenz bei der naheinstellgrenze. für mich heisst das, dass ich nicht zwingend auf spontane macrobilder verzichten muss, wenn ich mit dem standardzoom losziehe oder mit leichtem gepäck unterwegs sein will.


Apr 6 2011

nur ein bild

in diesem post gibt es heute wieder einmal nur ein bild.

entstanden ist es vor kurzer zeit an einer modeschau.

auch wenn meine frau modedesign studiert, muss ich zugeben mich nie wirklich mit der modefotografie beschäftigt zu haben. beim fotografieren habe ich mich auf das konzentriert, was ich einigermassen kann: das fotografieren mit available light.

die studiostimme in meinem kopf schreit nach einem harten streiflicht auf der linken seite, um die silhouette zu zeichnen. doch trotz, oder vielleicht gerade wegen der mängel mag ich das bild, denn den moment und den blick habe ich im kasten.

… für alle technickwunderfitze:
das hier gezeigte bild ist mit dem stabilisierten canon 70-200mm f/2.8 an einem vollformatbody entstanden.


Mrz 22 2011

die basler fasnacht 2011

und schon sind sie wieder vorbei, “die drey scheenschte dääg”. auch wenn ich gesundheitlich ein wenig handicapiert war, habe ich mir einen kurzen abend mit “gässle” an der basler fasnacht nicht nehmen lassen. entstanden ist dabei eine kleine portraitserie über die kreative vielfalt der fasnachtslarven (masken).

… für alle technickwunderfitze:
es sind ausnahmslos alle hier gezeigten bilder mit dem canon 85mm f/1.8 an einem vollformatbody entstanden.

im grossen und ganzen bin ich mit der festbrennweite sehr zufrieden, da sie eine relativ hohe brennweite mit viel lichtstärke verbindet und trotzdem noch für verhältnismässig kleines geld zu bekommen ist. einzig aufgefallen ist mir, dass der autofokus manchmal gerne scheller hätte sein dürfen. wobei hier sicher auch die lichsituation ihren teil dazu beigetragen hat. belichtungszeiten um 1/125 sek. bei f/2.0 und iso 3200 sind nicht gerade üppig. und auch dann bleibt noch die frage offen, ob zb. mit dem autofokus einer 1er bei den bildern #1 und #6 noch knackigere schärfe drin gelegen wäre.


Mrz 5 2011

die ruhe im bild…

… fasziniert, ja fesselt.
… ist etwas, was mich immer mehr beschäftigt.
… ist etwas, das ich an guter dokumentationsfotografie liebe.

ich behaupte, dass es sehr schwierig ist ein gutes und richtig ruhiges bild zu komponieren.

heute ein ungewohnter versuch von mir. auch wenn das bild farbig ist, strahlt es eine gewisse ruhe aus. für mich ist diese ruhe zum einen durch das motiv aber auch durch den (sehr einfachen, aber bewusst gewählten) bildaufbau begründet.

was denkt ihr über die ruhe in bildern und im zusammenhang mit der fotografie? was denkt ihr über dieses bild?

die technik ist diesmal noch unwichtiger als sonst.


Mrz 1 2011

unter die lupe genommen

heute nehmen wir stichprobenartig die lightroomprozesse unter die lupe, die einige der bilder aus dem artikel partyknipser durchlaufen haben.

anhand von gegenüberstellungen vorher – nachher und stichwortartigen beschreibungen sollen die einzelnen schritte unkompliziert aufgezeigt werden.

mein grundprinzip in der ausarbeitung von bildern findet auch hier bestätigung. “die kohärenz von helligkeit und bildwichtigen elementen.” detailiertere ausführungen dazu sind hier zu finden.
die bilder, die schlussendlich monochrom umgesetzt wurden, habe ich zuerst farblich korrigiert, denn nur farblich ausgewogene ausgangsbilder ergeben knackige schwarzweissbilder.

nun aber los: bild 1

ein junger mann in anzug und melone sitzt an der bar und hält ein sherryglas in der hand. sein blick schweift links aus dem bild, möglicherweise zu einem verdeckten gesprächspartner. durch die weit geöffnete blende wird der betrachter kaum von dem umgebenden fest abgelenkt. diese freistellung soll durch die ausarbeitung noch versärkt werden.


bei mouseover seht ihr wie das bild aus der kamera kam.

die einzelnen schritte:

  • weissabgleich (farbtemperatur und tönung) anpassen.
  • belichtung um knapp 1 blende reduzieren
  • den sympathischen herren an der bar mit einer maske (belichtung +1.5 und kontrast +30) hervorgehoben.
  • eine relativ starke vignettierung. bei diesem bild erachte ich eine sehr weiche vignettierungskante als passend.

so sieht das bild nach der grundbearbeitung und vor der monochromkonvertierung aus:

  • bei portraits habe ich die erfahrung gemacht, dass eine schwarzweiss-konvertierung, die die hauttöne aufhellt vorteilhaft ist. dazu rechts ein screenshot der einstellungen.

hinzu kommt, dass durch das wegfallen der farben die kontraste und gestaltungselemente der ausarbeitung verstärkt werden können.

  • belichtung nochmals reduzieren auf -1.3 blenden
  • die maske mit unserem protagonisten nochmals auf ca. +2.3 blenden erhöhen.
  • auch die vignettierung habe ich nochmals verstärkt.
  • nun folgte noch feintuning an den gradationskurven.
  • und ganz am schluss kommt die sepiatonung. hier eine bitte an euch: weniger ist (wie so oft in der fotografie) mehr.

bild 2

ein paar spielt tischfussball. die verrauchte szenerie wird von einer lampe über dem tisch erhellt. der aufhänger des bildes ist ihr lächeln. die ausarbeitung soll den kontrast zwischen der schummrig, verrauchten stimmung und ihrem lächeln hervorheben.


bei mouseover seht ihr wie das bild aus der kamera kam.

die herangehensweise unterscheidet sich vom obigen bild in der grundausarbeitung kaum.

die einzelnen schritte:

  • weissabgleich anpassen
  • belichtung um knapp 0.7 blenden reduzieren
  • ihr lächeln (belichtung +1.3 und kontrast +22) hervorgehoben
  • eine starke vignettierung mit weicher kante konzentriert hier die betrachtung auf die bildwichtigen elemente.
  • über die gradationskurven habe ich den kontrast noch leicht erhöht. (helle farbtöne +11, dunkle farbtöne -17)
  • und zum schluss noch die teiltonung, welche dem bild den analogen touch verleiht und ebenfalls den kontrast zwischen lächeln und rauchiger stimmung verstärkt. den lichtern habe ich mit einer gelblichen teiltonung mehr wärme gegeben und die schatten mit blauviolett etwas abgekühlt.

wenn tutorials dieser art auf interesse stossen, könnte ich zb. noch diese beiden bilder aus der serie erläutern.

beim durchlesen des artikels habe ich bemerkt, dass beide bearbeitungsbeispiele oben eine starke vignette haben. eine vignette ist aber nicht per se ein mittel für bessere bilder. das erste bild hier unterhalb kommt z.b. gänzlich ohne aus.


bei mouseover seht ihr wie das bild aus der kamera kam.


bei mouseover seht ihr wie das bild aus der kamera kam.


Feb 28 2011

partyknipser

um es vorweg zu nehmen: nein, ich mag die weit verbreitete art von partyknipserei mit viel blitz und weitwinkel und noch mehr ausschnitt nicht.
hingegen wenn mich mein bruder fragt, ob ich an seinem 25. geburtstag ein paar bilder mache, dann komme ich diesem wunsch gerne nach. wenn auch auf meine eigene art.

da es für diesen artikel essenziell ist, nehmen wir das mal vor die bilder:

… für alle technickwunderfitze:
ich habe den ganzen abend auf das blitzen verzichtet. alle bilder sind mit einer 5d gemacht worden. auf der einen hatte ich das 50mm f/1.4 und selten habe ich die andere mit dem 20mm f/2.8 eingesetzt.

es war zwar stockdunkel, aber die (licht-)stimmung im 1. stock wollte nicht stören. die verschlusszeiten waren trotz iso 3200 und blendenwerten > 2.0 manchmal unter einer 1/20 sek. aber wenn ich nur “ein paar bilder” machen muss, kann ich notfalls immer noch das eine oder andere in der tiefen ablage archivieren.

bei gelegenheit werde ich mal noch einzelne lightroominfos zur ausarbeitung nachliefern.

wer sich gleich alle bilder ansehen möchte, kann das gerne im burgerblog tun.


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Dez 11 2010

weihnachtsplätzchen

es waren hier schon länger keine digitalen arbeiten von mir zu sehen, daher etwas aus aktuellem anlass. ich liess es mir kürzlich nicht nehmen neben meinem studienstress wenigstens ein klein wenig vorweihnachtsstimmung einzufangen.

bei uns zu hause wurde das erste mal diesen winter so richtig gebacken. aber seht selbst.

… für alle technickwunderfitze:
für alle hier gezeigten bilder kam die 5d und das canon 50mm f/1.4 zum einsatz.