Feb 23 2011

auflösung bilderrätsel

kürzlich hatte ich euch in einem bilderrätsel gefragt, wo ich vergangene woche war.

dieses bild hier dürfte eindeutiger sein…

die lösung latutet natürlich venedig.

hier im blog war andreas der schnellste.

… für alle technickwunderfitze:
es kam die hasselblad 500c, zeiss distagon c 50mm f/4.0 und der ilford delta 100 zum einsatz.


Feb 21 2011

bilderrätsel: wo war ich?

ich bin gespannt, wie lange es dauert, bis es herausgefunden wurde…

… für alle technickwunderfitze:
es kam die hasselblad 500c, zeiss planar c 80mm f/2.8 und der ilford delta 100 zum zug.


Jan 24 2011

statisch | dynamisch

im hintergrund ist hier momentan eine baustelle, weshalb es im vordergrund etwas ruhiger ist…

ich will es mir aber nicht nehmen lassen euch ein paar bilder zu zeigen. die bilder sind vergangene woche an der birs entstanden.

… für alle technickwunderfitze:
es kam die hasselblad 500c, zeiss sonnar c 150mm f/4 resp. das zeiss sonnar c 250mm f/5.6 mit graufilter nd 3.0 auf xp2 zum einsatz.


Dez 30 2010

kraftwerk birsfelden

diesen monat wurde mir von roland froschauer die ehre weitergegeben im hasselblad-forum das monatsthema zu bestimmen. ich entschied mich für energiegewinnung.
dass dieses thema auch von den motiven her attraktiv ist, zeigen die gewaltigen infrastrukturbauten um dieses thema. ob nun massive talsperren wie zb. die der verzasca oder die von michael kenna teilweise gespenstisch erscheinend inszenierten kühltürme der ratcliffe power station zeigen, dass imposante bilder möglich sind.

ich habe mich mit dem kraftwerk birsfelden von hans hofmann befasst.


mit einem klick auf das bild gelangt man zu einer vorauswahl, aus welcher ich schlussendlich obiges bild ausgesucht habe.

auch wenn ich persönlich nicht so gerne per datum und zu einem festgelegten thema bilder mache, ist es auch eine interessante erfahrung zu sehen wie unterschiedlich ein thema von anderen fotografen umgesetzt wird.

noch ein kleiner tipp aus eigener erfahrung: auch wenn es umständlicher ist, ist es doch gerade bei dieser kälte sehr empfehlenswert die schrauben beim justieren des statives zu lösen und danach wieder anzuziehen. denn durch die kälte wird das schmiermittel fester und das metall spröder. so kann es passieren, dass man plötzlich den stativgriff in der hand hält…


Dez 11 2010

weihnachtsplätzchen

es waren hier schon länger keine digitalen arbeiten von mir zu sehen, daher etwas aus aktuellem anlass. ich liess es mir kürzlich nicht nehmen neben meinem studienstress wenigstens ein klein wenig vorweihnachtsstimmung einzufangen.

bei uns zu hause wurde das erste mal diesen winter so richtig gebacken. aber seht selbst.

… für alle technickwunderfitze:
für alle hier gezeigten bilder kam die 5d und das canon 50mm f/1.4 zum einsatz.


Nov 14 2010

quod erat demonstrandum

damals hatte ich mich über die schwächen eines zoom-objektives im weitwinkelbereich beschwert und hoffte auf die bilder aus der hasselblad. und das nicht umsonst.

jetzt möchte ich euch noch zum vergleich die selben drei 100% ausschnitte des gleichen bildes mit dem zeiss 50mm f/4.0 distagon zeigen.
mir ist schon klar, dass der vergleich eines kleinbild zoom-objektives mit einer mittelformat festbrennweite hinkt. dennoch sind qualitätsunterschiede schön erkennbar.

die minimale abweichung könnte sogar vom scanrahmen des 6×6 negatives kommen. um das auszuschliessen müsste ich einen 1 x 1m grossen abzug anfertigen und das lineal zur hand nehmen.

und so sieht das ganze bild aus:

hier noch ein weiteres amuse-œil der serie:

sobald ich mit bearbeiten fertig bin werden alle bilder aus spanien in meinem mittelformatportfolio veröffentlicht.


Nov 4 2010

photoshop in der architektur

beim stilpiraten gab es kürzlich für studenten ein adobe photoshop cs5 extended zu gewinnen. eine feine sache, auch wenn die teilnahmefrist inzwischen abgelaufen ist.
photoshop verwende ich oft für die fotografie, trotzdem habe ich mir mal überlegt wo ich photoshop für mein studium verwende und wie wichtig es ist. beim ranking der verwendeten programme rangiert es je nach projekt zwischen platz zwei und vier. und deshalb gibt es heute thematisch einen kleinen ausflug.

natürlich sind meine beispiele bescheiden im vergleich zu den meisterwerken von philipp schaerer.

besonders beeindruckt hat mich beim zusammenstellen dieses beitrags die unterschiedlichsten einsatzmöglichkeiten von photoshop. deshalb werde ich bei den folgenden beispielen stichwortartig die bearbeitungsschritte aufskizzieren.

das erste beispiel stammt aus einem ideenwettbewerb für das aargauer kunsthaus vom vergangenen semester.

diese darstellung ist das produkt einer teamarbeit, wobei mein beitrag im finish mit photoshop liegt. das ausgangsmaterial machte zum einen einen zu düsteren eindruck und erschien uns zu realistisch. wir wollten dieser visualisierung noch einen skizzenhaften touch verleihen.

  • als erstes habe ich eine neue ebene darüber angelegt und mit weiss gefüllt. dann diese wiederum mit einer ebenenmaske versehen, in welcher ich die bildwichtigen elemente mit einem ganz weichen pinsel und geringer deckkraft schwarz übermalt habe. das ziel hier war das auge des betrachters mit der erhöhten deckkraft zu lenken. danach haben wir das feintuning über die deckkraft der ebenen geregelt.
  • der zweite schritt bestand darin die fassadenpläne mit der fotofrafie zu überlagern um so dieses skizzenhafte zu erreichen. hier ist es empfehlenswert die pläne so weit wie möglich im cad zu bereinigen, sodass nach dem import eine reine strichzeichnung angezeigt wird. der rest ist mit transformieren schnell erreicht. dabei ist die klare organisation der unterschiedlichen ebenen nicht zu unterschätzen.

beim zweiten beispiel ging es darum die kohärenz von tageszeit, raumnutzung, raumorientierung und besonnung darzustellen.

hier war der einsatz von photoshop ein komplett anderer. die einzelnen elemente habe ich zweidimensonal im cad aufgezeichnet, als pdf abgespeichert und dann in photoshop importiert. beim import ist darauf zu achten, dass das pdf ohne beschnitt importiert wird.

  • dann habe ich eine aktion aufgezeichnet, mit welcher ich die transformation festgehalten habe, um sie genau gleich auf die anderen elemente anzuwenden. der rest ist einfaches zusammensetzen und spielen mit den deckkräften der einzelnen ebenen.

beim dritten beispiel ging es darum den grünraum in einen schwarzplan darzustellen. die mühsame selektionsarbeit habe ich photoshop machen lassen.

als erstes ist es sinnvoll den schwarzplan aus dem cad ins photoshop zu importieren, auch wenn die einzelnen elemente schwarzplan und grünraum danach einzeln in indesign oder ilustrator zusammengefügt werden. der schwarzplan dient vor allem der orientierung beim ausrichten und zuschneiden des satellitenbildes oder des screenshots aus google earth.

  • als erstes habe ich die grün-ebene dupliziert und mit dem kanalmixer so nach schwarzweiss konvertiert, dass die grünen flächen beinahe weiss wurden und die anderen kanäle habe ich gegen schwarz reduziert. gegebenen falls sind noch feine tonwertanpassungen nötig.
  • danach habe ich dieses “bild” als ebenenmaske in der originalen grün-ebene eingefügt und somit werden nur noch die grünflächen ausgegeben. wer die nicht grünen flächen transparend dargestellt haben möchte könnte dann noch durch rechtsklick auf die ebene mit “ebenenmaske anwenden” die nicht grünen flächen eliminieren.

hier noch ein screenshot der ebenen. die beiden “farbton / sättigung” einstellebenen sind projektspezifisch und haben nicht direkt mit dem oben beschriebenen prozess zu tun.

zum schluss als goodie ein paar bewegte bilder für alle, die bis hier her gelesen haben.
es gibt tage, an denen ich in photoshop shortcuts denke. oder einmal ist es mir passiert, dass ich mit der maus mein iphone greifen wollte, welches auf dem tisch lag. bin ich ein freak? daher könnte es auch verständlich sein, dass mir dieser clip, den ich im photoshop weblog gefunden habe, äusserst sympathisch ist.


Okt 10 2010

nur ein bild

in diesem post gibt es heute mal nur ein bild.
es geisterte schon lange in meinem kopf herum und dank yvonne und stephan konnte ich es endlich machen.


Sep 24 2010

baummuseum

ihr habt schon richtig gelesen. ein baummuseum gibt es in rapperswil-jona. es ist ein wunderschön gestalteter landschaftsgarten, der mit wahrhaften baumpersönlichkeiten besetzt ist. hier ein paar eindrücke.

ich schreibe darüber, weil ich damals bei der eröffnung einen kleinen auftrag hatte, den ich digital erfüllt habe. dem motivpotenzial dieses parks konnte ich aber nicht gerecht werden. es ist gewaltig, was dort an unterschiedlichen und imposanten bäumen auf relativ kleinem raum anzutreffen ist. schlussendlich ist auch die gekonnte präsentation etwas, das für fotografierende mit ein grund für mehrere besuche sein kann und soll.

hier gibt es noch einen blick in die entstehungsgeschichte es baummuseums:

Schweiz aktuell vom 16.06.2010

baummuseum
buechstrasse 12
8645 rapperswil-jona

öffnungszeiten
märz bis oktober
mo bis fr 09.00 bis 18.30
sa 10.00 bis 17.00
november bis februar
mo bisfr 09.00 bis 17.30
sa 10.00 bis 16.00

erwachsene: 15.- chf
studenten: 12.- chf

weitere informationen unter www.enea.ch.


Sep 17 2010

nicht die erdkrümmung

bevor es morgen an eine weitere hochzeit und am montag dann auch mit dem studium weiter geht, habe ich heute einen kurzen blick auf die bilder von unserem urlaub geworfen.

fotografieren war nebensache in den vergangenen zwei wochen. ich bin nur zweimal für ein paar stunden mit meiner hasselblad los gezogen und habe drei 120er filme belichtet. die canon hatte ich nur für diese bilder hier im blog mitgenommen.

hier sind drei 100% ausschnitte vom obersten bild entlang des horizonts. dieses bild habe ich mit dem canon 24-70mm f/2.8 L USM mit 1/250 sek. f/4 bei 24mm an einer vollformatkamera aufgenommen.

was soll ich sagen… ich mag das objektiv auf hochzeitsreportagen sehr, hingegen für solche bilder mit klaren geometrien taugt es absolut nichts. die bilder sind eine ernüchternde vorschau auf die analogen bilder.

“gut ding will halt eben doch weile haben!”