Archiv für die Kategorie ‘meine arbeit’

bandshooting

Mittwoch, 14. Oktober 2009

kürzlich habe ich mit der band feedback ein portraitshooting gemacht. den älteren lesern dieses blogs dürften einige der gesichter schon bekannt vorkommen.

an dieser stelle möchte ich euch das lightsetting der headshots aufskizzieren.

als location habe ich das dreispitzareal in basel vorgeschlagen. die headshots haben wir vor einem älteren holzschuppen im schatten eines grossen gebäudes gemacht. das licht war dort schön weich, aber die strassenflucht (parallel zum bild) trotz schatten zu zu starken seilichen lichteinfällen geführt.

so hätte das ganze ohne weitere massnahmen ausgesehen:

um die gesichter ein weig harmonischer auszuleuchten habe ich einem bandmitglied einen weissen reflektor in die hand gedrückt und seitlich zwischen mir und der zu portraitierenden person aufgestellt. diesen reflektor habe ich dann mit dem aufsteckblitz auf der kamera angeblitzt. in etwa so:

setting

erstellt habe ich diese darstellung mit photodiagram von professionalsnapshots.com.

mit massnahmen sieht das ganze dann so aus:

hier noch zwei weitere bilder aus dem shooting:

zum schluss noch zwei goodies:
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bergsee

Donnerstag, 08. Oktober 2009

nach dem in den vergangenen monaten das bild des monats immer im zusammenhang mit anderen bildern stand, kommt diesen monat wieder ein solitäres bild zum zug.


wer das bild grösser sehen möchte klickt darauf.

entstanden ist dieses bild am vergangenen wochenende im tessin. es ist der obere bergsee der laghetti della miniera oberhalb von airolo.

noch ein paar technische eckpunkte: hasselblad 500c, zeiss planar 80mm f/2.8, ilford fp4 125 (auf 100 asa belichtet), nd 3.0 filter, (mangels stoppuhr) gefühlte 4 sek. belichtet, scan vom negativ.

drei bildpaare

Sonntag, 27. September 2009

hier nun wie versprochen ein paar bilder, die ich mit der hassi in unserem urlaub aufgenommen habe.

es sind drei typologische bildpaare.

und für die technikfreaks unter euch: entstanden sind alle bilder mit einer hasselblad 500c, den alten c-optiken 80mm f/2.8 planar oder dem 250mm f/5.6 sonnar. im weiteren habe ich einen nd-filter 3.0 verwendet, welcher überhaupt erst belichtungszeiten von über einer minute auf den ilford delta 100 ermöglichten.

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polaroid

Dienstag, 22. September 2009

wie versprochen zeige ich euch heute die dokumentation von der riviera dei fiori. alle bilder sind entlang der via aurelia zwischen laigueglia und cervo entstanden. aufgenommen habe ich alle bilder mit meiner kürzlich online ersteigerten polaroid sx-70 sonnar.
auf den zusatz sonnar könnte ich aber gerne verzichten, denn der autofokus ist alles andere als zuverlässig. gerade auf kürzere distanzen ist es ratsam manuell zu fokusieren, denn die preise für eine kassette mit 8 bildern sind derart hoch, dass eine fehlauslösung mit einem “fünflieber” zu buche schlägt.
abgesehen davon war es eine tolle erfahrung. denn man muss sich auf die kamera einlassen. kein zoom, fast keine einstellungen und der kontrastumfang der polaroidbilder ist derart klein, dass die schattenpartien in einem bild fast keine zeichnung mehr erhalten.
es ist schon faszinierend, zusehen zu können wie sich das bild entwickelt.

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pizza…

Montag, 21. September 2009

… ist hierzulande leider häufig in junkfoodlokalen anzutreffen. die vergangenen tage ich war im heimatland der pizza und glaubt mir, im richtigen “ristorante” kann man mit “tutta la famiglia” einen ganzen abend lang verschiedenste unbekannte und köstlichste pizzakreationen geniessen. doch was hat das mit fotografie zu tun? in letzter zeit war bei meinen digitalen arbeiten da eine gewisse parallele zu erkennen. und dem möchte ich nun ein paar langsame und ruhige bilder entgegensetzen.

leider war das wetter nicht immer im klassischen postkartenstiel anzutreffen, was mich aber nur teilweise gestört hat.

um die sinnlichkeit des fotografierens für mich ein wenig zurückzuerobern, habe ich die canon fast nur für die bilder fürs familienalbum dabei gehabt. hauptsächlich war ich mit der hasselblad unterwegs. und ich habe mir, wie auch für’s pizzaessen, viel zeit gelassen. die belichtungszeiten lagen nicht im bereich von bruchteilen von sekunden sondern wurden von hand in minuten gestoppt. bei dieser gelegenheit habe ich zum einen mit dem für mich neuen efke 25 film experiementiert und endlich auch ein paar bilder am meer mit dem nd-filter 3.0 ((dazu ein guter beitrag bei ronny) auf meinen alten c-optiken machen können. diese bilder werden wie immer ein bisschen mehr zeit benötigen, bis sie hier gezeigt werden, das ist aber auch gut so.

da haben die polaroidbilder aus meiner sx-70 einen unschlagbaren vorteil. sie sind 5 minuten nach dem auslösen fertig. kein bearbeiten in photoshop, kein entwickeln in verschiedenen bädern, ich muss sie einfach noch einscannen und das ist für diese woche geplant. entstanden ist eine kleine aber feine dokumentation über die riviera dei fiori. mehr dazu, wenn die bilder online sind.

als kleines “amuse-œil” hier ein bild aus laigueglia.

mitzieher

Dienstag, 15. September 2009

oder “wie bekomme ich mehr action ins bild“.

vom thema her gehören mitzieher in die rubrik der bewegungsunschärfe. doch wird bei einem mitzieher nicht die bewegung “verschwommen” dargestellt, sondern der statische hintergrund. das prinzip ist denkbar einfach: die bewegung des motivs muss mit der kamera verfolgt werden. zusätzlich ist eine etwas längere belichtungszeit nötig um den hintergrund durch die verfolgungbewegung der kamera verschwischen zu lassen. in meinem fall war das für einen brennweitenbereich von ca. 24 – 35 mm eine belichtungszeit von ca. 1/20 sek. nötig. eine faustformel dazu gibt es nicht, denn es ist neben der brennweite auch von der geschwindigkeit des motivs abhängig.
unter umständen kann auch ein stativ hilfreich sein. doch auch das ist motivabhängig und kann auch die bewgungsfreiheit zu fest einschränken.


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tierpark lange erlen

Mittwoch, 09. September 2009

vergangenen montag hatte ich wieder einmal die gelegenheit hinter eine kulisse zu blicken. diesmal hinter die vom tierpark lange erlen.

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zugegeben: nach dem anruf der baslerstabredaktion mit der anfrage für eine peopleseite habe ich nicht damit gerechnet im kanton basel-stadt an einem montag abend ein solches portrait von einem luchs in einem mehrere tausend quadratmeter grossen freigehege zu schiessen.
bearbeitet habe ich an dem bild fast nichts! ein paar pixel beschnitten und den kontrast mit den gradiationskurven optimiert. das war’s! und fertig ist das bild des monats september.


wer das bild grösser sehen möchte klickt darauf.

romulus der grosse

Freitag, 21. August 2009

gestern abend war ich wieder einmal für den baslerstab unterwegs. und erfreulicherweise erst noch nicht für eine peopleseite.
es stand kultur auf dem programm. genauer gesagt romulus der grosse von friedrich dürrenmatt. zu sehen gibt es dieses stück zur zeit im freilichttheater augusta raurica.
ich bin vom gebotenen spektakel rundum begeistert. humor, aktualität, gutes schauspiel und eine beeidruckende kulisse. alles ist mit dabei.

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bitte nicht lächeln

Donnerstag, 13. August 2009

passfotos. seit jeher begründen sie ein eigenens genre in der fotografie.

damals zwängte man sich mit möglichst vielen freundinnen und freunden an einer dreckigen strassenecke in einen nach entwickler und fixierer riechenden kasten. nach einigen minuten warten amüsierte man sich über die komischsten gesichtsausdrücke der portraitierten.
da wird mir ein wenig nostalgisch zu mute.

leider hat nach und nach auch dort die elektronik einzug gehalten. man wird von einer computerstimme durch programme geleitet und kann “schlechte” bilder verwerfen. wurde man schemapassend abgelichtet, erfolgt der ausdruck sofort und ohne spannung.

für die seriösen bilder für bewerbungen oder für ausweise ging man zum fotografen. dort erhielt man tipps für vorteilhafte posen.
doch diese zeiten sind vorbei. ein passfoto hat so auszusehen:

hier kann man den offiziellen schweizer richtlinien für passfotos anschauen.
bei textzeilen wie dieser vergeht einem das lachen. neben einem negativbeispiel mit lächeln steht: “mund offen, kein neutraler gesichtsausdruck”.

doch weshalb schreibe ich darüber? die jungen werden kaum um ihre spassbilder gebracht. heute werden sie von visitenkartenverteilenden porgrammautomatikknipsern im ausgang mit möglichst viel ausschnitt totgeblitzt.
kürzlich stand ich vor der aufgabe passbilder von meinem sohn zu schiessen. klar hat es geklappt, aber am sogenannten ausschuss habe ich viel mehr freude als am eigentlichen output. natürlich war es nicht ganz einfach, da man einem säugling nicht sagen kann, dass er bitte den mund schliessen und in die kamera schauen soll. aber nach ein paar versuchen war das bild im kasten.

noch ein paar worte zur blitztechnik:
um eine möglichst grosse abstrahlfläche für ein weiches licht zu bekommen, habe ich den aufsteckblitz mit +2 blenden leistung direkt auf die weisse zimmerdecke gerichtet. der junior lag auf einer sorgfälltig glatt gestrichenen weissen decke auf dem bett. die leistungssteigerung des blitzes war nötig um das seitlich einfallende tageslicht zu überblitzen.

ein spaziergang im sommer

Dienstag, 11. August 2009

ende juli haben wir mit der familie eines arbeitskollegen einen spaziergang durch die arlesheimer eremitage gemacht. ausnahmsweise war das wetter auch mal wirklich sommerlich.
da ich die kamera nur nebensächlicher begleiter war, habe ich mich für das canon 24-70mm f/2.8 entschieden.
mir fiel es schwer mich für ein bild des monats zu entscheiden, daher habe ich eine kleine auswahl getroffen, die ein paar momente des tages erzählen sollen. weil ich die bilder im juli aufgenommen und im august bearbeitet habe, sind das zugleich die bilder des monats dieser zwei monate.

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