Nov
29
2010
nur ganz kurz ein hinweis: wolfgang mothes gewährt bei michael kirchner’s fotografr einen einblick in die entstehungsgeschichte seiner 6 x 17 serie über burgen auf infrarotfilm. wirklich lesenswert!

wer noch mehr fachwissen möchte, der kann hier einen artikel über das selbe thema aus dem schwarzweiss nr. 76 nachlesen.
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Sep
29
2009
es ist nicht immer alles so einfach, wie es vielleicht scheint. entweder ich muss irgendwelchen bildhonoraren hinterher rennen oder shootings werden kurzfristig doch abgesagt und ich muss das angemietete studio wieder canceln. oder es passiert sowas hier:
es war für mich ein erster test mit dem efke 25. dazu habe ich mir überlegt das bevor ich beim baden selbst das experiment versaue, bringe ich die eine 120er spule ins fachlabor meines vertrauens. das war ein fehlner! denn so kam mein testfilm aus dem labor:

zugegeben: ich habe beim scannen nicht besonders viel wert auf ein staubfreies negativ gelegt.
im netz habe ich darauf folgenden hinweis zu efke filmen gefunden.
“bei der verarbeitung ist folgendes zu beachten: stoppen nur in sehr schwach sauren stoppbädern bzw. zwischenwässern; die emulsion ist in nassem zustand sehr empfindlich, die filme daher nach dem netzmittelbad nicht abstreifen, sondern tropfnass zum trocknen aufhängen.”

hier noch ein eindruck, wie es hätte aussehen können.
perfekt wäre das bild auch ohne entwicklungsfehler nicht gewesen dazu ist dieser hellere keil gegen die bildmitte zu störend. verursacht wurde dieser durch ein motorboot.
die eckdaten:
hasselblad 500c, c 80mm f/2.8 planar bei f/11, nd 3.0 filter, 1:06 minuten belichtet.
das ganze fand am späteren nachmittag bei bewölktem wetter im ligurischen laigueglia statt.
möglicherweise werde ich mal noch den rollei pan 25 als alternative testen, denn 25er filme interessieren mich wegen dem äusserst feinen korn sehr.
hat jemand von euch erfahrungen mit diesem film? oder mit anderen niedrigempfindlichen filmen?
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Aug
27
2009
unter diesem titel findet ihr neu im blogroll den blog von meinem freund thomas widmer.
doch was ist speziell an diesem blog? vielleicht ist es etwas früh für ein urteil, aber die artikel die schon erschienen sind, gefallen mir. es ist kein themenspezifischer blog, aber ich denke (und wünsche mir), dass die analogfotografie und die dunkelkammer inhaltliche schwerpunkte sein werden. und natürlich hoffe ich auch auf diesem weg vermehrt einblicke in die arbeiten und die dahintersteckenden gedanken von thomas zu bekommen.

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Mai
5
2009
als ich kürzlich einem freund erzählte, dass ich von einem 50mm weitwinkelojektiv (für meine hasselblad) träume, schaute er mich schräg an. 50mm und weitwinkel?
dabei sagt brennweite noch nichts über den bildwinkel aus. entscheidend ist das film- oder sensorformat.
dieses thema ist allen bekannt, die eine digitale spiegelreflexkamera mit “crop-sensor” haben und traurig sind, dass sie die speziellen ultraweitwinkelobjektive an einer vollformatkamera (kb!) nicht nutzen können.
im analogen bereich ist es ähnlich.

eine übersicht über die gebräuchlichen filmformate
seit kurzem gibt es auf hasselbladhistorical.eu endlich eine gute übersicht über die brennweitenverhältnisse der klassischen filmformate.
diese auflistung zeichnet sich dadurch aus, dass sie nicht veralgemeinert, sondern auf die unterschiedlichen proportionen der formate eingeht und die zueinandergehörenden brennweitenpaare horizontal, vertikal und diagonal auflistet.
1 comment | tags: 6x4.5, 6x6, brennweite, filmformate, hasselblad, kb, mittelformat | posted in analoger techniktalk, objektive, webentdeckungen
Apr
29
2009
ist ein schwarzweissfotograf, den es lohnt im auge zu behalten. nachdem er die kommerzielle fotografie an den nagel gehängt hatte, um sich intensiv mit der abstrakten landschaftsfotografie zu beschäftigen, verschlug es rolfe als assistent zu niemand geringerem als zu michael kenna.
wer monochrome fine-art-fotografie mag, wird seine arbeiten lieben.
genau so interessant wie seine bilder finde ich die dunkelkammertricks, die rolfe auf seiner homepage verrät.
die ausbelichtungsanleitung mit vorher – nacher vergleich sind wirklich super!
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Apr
29
2009
… ist keine hexerei.
dieser beitrag verlinkt einen crashkurs in der schwarzweiss-negativ-entwicklung und soll eine verständnissgrundlage für folgeartikel bilden.
eine sehr gute anleitung für die schwarzweiss-negativ-entwicklung wurde vom hassi-foto-forenten stefan heymann geschrieben.
wer in zukunft daran denkt seine fime selber zu entwickeln, sollte dieses standartwerk für anfänger unbedingt abspeichern.
hier gehts zum pdf-download.
1 comment | tags: sw-negativ-entwicklung | posted in analoger techniktalk, tutorials, webentdeckungen
Aug
30
2008
wie im ersten teil der serie: film-adapter-spulen versprochen, halte ich euch über meine adapterbolzen auf dem laufenden.
hier zeige ich euch den ersten plan, den ich in die basler lehrwerkstätte für polymechaniker gegeben habe.

leider muss ich den plan nochmals überarbeiten, denn die ersten prototypen haben einige mängel bei der kompatibilität unter den verschiedenen systemen gezeigt. daher macht es auch keinen sinn eine fehlerhafte zeichnung grösser ins internet zu stellen.
an dieser stelle möchte ich noch meinem hasselblad-freund thomas danken, der mir sein 220er magazin zu testzwecken geliehen hat.
ich hoffe, dass ich bald zeit finde dieses projekt weiter zu bringen.
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Aug
7
2008
bald fahre ich an den atlantik.
atlantik? genau! das ist das meer im westen von frankreich. es ist das meer, dass ich gegensatz zum mittelmeer richtige wellen hat.
als ich neulich wider auf den elektronischen gesurft bin, bin ich auf die arbeiten von siegfried burgstaller gestossen. es ist ein name, der in europa noch nicht so geläufig sein dürfte, doch die arbeiten des kanadiers haben mich in ihren bann gezogen. besonders seine wellenstudien haben es mir angetan.
davon inspiriert, habe ich mir in einer hau-ruck-aktion noch ein paar hochempfindliche 120er filme aufgetrieben. war nicht leicht im digiknipsenzeitalter!
doch nun möchte ich euch nicht länger mit meinen worten langweilen.
hier gehts zur homepage von siegfried burgstaller
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Jun
25
2008
nach dem ich meine hasselblad 500c einige monate lang hatte und auch schon den ersten fototrip an die côte de granit rose, sowie einige studioshootings und streetaufnahmen hiter mir hatte, reizte mich eine neue herausforderung:
ich wollte einen 135er kleinbild-film in meine mittelformatkamera laden und über die perforierung hinaus belichten. gesagt, getan. den ersten versuch habe ich mit einer leeren 120er spule gemcht, die ich mit einer zange auf die nötige länge zurecht gestutzt habe. das einte oder andere bild ist zwar etwas geworden, doch alles in allem war das eine ziemliche bastelei.

zum bild: die bewegungsunschärfe ist so gewollt
der nächste schritt bestand darin etwas praxistauglicheres zu konstruieren. doch mehr dazu später, in einem weiteren beitrag.
hier gehts zum teil II
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