Mai 17 2011

portofino

mit “days in portofino” hat der schweizer uhrenhersteller iwc von peter lindbergh eine monochrome serie vom feinsten über das dolce vita bekommen.


Mai 8 2011

hingehen und ansehen!

ich hasse den imperativ, aber es gibt ausnahmen. das hier ist eine solche: die ausstellung der arbeiten henri cartier-bresson. hingehen und ansehen!

“sein werk hat nicht nur referenzcharakter für den bildjournalismus des 20. jahrhunderts, sondern für ästhetik und ethik der fotografie überhaupt. die retrospektive vereint erstmals in der schweiz rund 300 fotografien mit seinen filmen und den wesentlichen publikationen.”

die ausstellung ist im museum für gestaltung in zürich zu sehen und dauert noch bis zum 24.07.2011. genauere infos gibt es auf der homepage des museums.

die nzz bietet eine gute vorbereitung auf den museumsbesuch.


Apr 24 2011

wort zum sonntag

“der fotograf erklärt, einst sei er ein jäger des augenblicks gewesen. seine arbeit habe eine künstlerische komponente gehabt. inzwischen komme er sich eher wie ein diener vor, der bestellungen aufnehme und lauter leute bediene, die seinen beruf mindestens so gut zu verstehen glaubten wie er selbst.”

auch wenn ich euch dieses exzerpt als zitat serviere, möchte ich euch empfehlen den ganzen artikel “die schwierigkeiten der einfachheit” von pedro lenz für die nzz zu lesen.


Apr 23 2011

vivian maier online

die unglaubliche geschichte von der entdeckung von vivan maier’s fotografischem erbe ging von ein paar monaten wie ein lauffeuer durch die fotografieszene.

und gestern war es dann so weit: john maloof hat die offizielle homepage von vivan maier online geschalten.


Mrz 8 2011

fotoflohmarkt binningen

wie alle jahre findet im binninger kronenmattsaal die fotobörse statt.

sonntag, 27. märz 2011
10:00 – 16:00 uhr

weitere infos gibt es hier.


Mrz 7 2011

john bennett fitts

in meiner aktuellen faszination für die dokumentationsfotografie möchte ich eure aufmerksamkeit auf john bennett fitts lenken.

seine serie “no lifeguard on duty” hat es mir besonders angetan. was macht die ruhe in diesen bildern aus? ist es nur die absenz von menschen? ist es motivbedingt? gibt es fotografische gründe?

übrigens: entdeckt habe ich john damals im schon beachtlich reichhaltigen projektpool 500photographers von pieter wisse.


Feb 24 2011

håkan strand

morgen geht die ausstellung von håkan strand in der ad-galerie in genolier zu ende.
wer es nicht geschafft hat sich die ausstellung anzuschauen, oder die arbeiten von håkan noch nicht kennt, kann entweder einen blick ins blur werfen, oder sich auf seiner homepage durch die zahlreichen und vielfältigen portfolios klicken.


Nov 29 2010

burgen von wolfgang mothes

nur ganz kurz ein hinweis: wolfgang mothes gewährt bei michael kirchner’s fotografr einen einblick in die entstehungsgeschichte seiner 6 x 17 serie über burgen auf infrarotfilm. wirklich lesenswert!

wer noch mehr fachwissen möchte, der kann hier einen artikel über das selbe thema aus dem schwarzweiss nr. 76 nachlesen.


Nov 27 2010

kunst begegnen

vergangenen mittwoch abend habe ich die fotografieausstellung “kunst begegnen” besucht. ursprünglich hatte ich die hoffnung auch den fotografen zu begegnen, da thomas von einem werkgespräch berichtet hat. dem war aber nicht so.

umstände wie die aussage, dass der seminarraum 3 ist belegt ist und nicht besichtig werden kann oder, dass der raum in dem die serie “imperfect world” von thomas widmer hängt abgeschlossen war haben den erwarteten genuss schon stark geschmälert.
auch wenn das ulef nur sehr begrenzt für ausstellungen geeignet ist habe ich dennoch eine schöne entdeckung gemacht.

der bildband speedrush von marc wunder hat den besuch der ausstellung lohnenswert gemacht. anlässlich des 20 jährigen jubiläums der basler velokuriere wurde eine beeindruckende serie erstellt, die den betrachter nachvollziehen lassen, wie es ist bei wind und wetter seine waden bis ans limit zu beanspruchen. die stimmungsvollen bilder zeigen basel von den unterschiedlichsten seiten. ob auf eine monochrome gegenlichtaufnahme mit harten kontrasten im hafenareal oder ein mitzieher der in der dämmerung liegenden gerbergasse in der altstadt. richtig fein!


Nov 16 2010

nur ein winziges loch

es gibt tage da geht mir das ewige geschwätz über objektive und den restlichen technikkram richtig auf die nerven, weil deshalb die aufmerksamkeit vom wesentlichen, der fotografie selbst, abgelenkt wird. daher ist es nicht erstaunlich, dass ich immer wieder von bildern fasziniert bin, die mit dem absoluten minimum an technik entstanden sind: einer lochkamera.
die skizze rechts stammt aus dem 17. jahrhundert, das optische prinzip wurde aber schon von aristoteles im vierten jahrhundert vor christus erwähnt.
der begriff kamera ist schon fast eine übertreibung. es gibt selbstgebaute lochkameras, die von streichholzschachteln, fisch-, konserven- und bierdosen, zigarrenkisten oder einem ausgedienten filmmagazin ausgehen.

nun aber ein paar hinweise auf fotografen, die ihr können in diesem genre schon gezeigt haben.

bei den arbeiten von daniel schönknecht kann man besonders schön die typischen charakterisitken der lochkamerfotografien sehen: die feine weichzeichnung und die vignette.

lochkamerafotografien müssen nicht immer in schwarzweiss sein! die baslerin kathrin schulthess veranschaulicht das sehr schön in ihrer serie über ihre heimatstadt.

jürgen lechner hat sogar einen kalender mit camera obscura bildern gemacht.