besser spät als nie.
seit dem 25. oktober 2008 läuft im kunstmuseum luzern eine forografieausstellung, die man sich auf keinen fall entgehen lassen sollte.
die ausstellung zeigt arbeiten von dem bekannten japanischen fotografen hiroshi sugimoto.
auf james nachtwey’s arbeit habe ich euch schon in einem früheren beitrag hingewiesen und am rande erwähnt, dass es auch einen dokumentarfilm über ihn und seine arbeit gibt.
diesmal möchte ich genauer auf diesen streifen eingehen. um euch einen kleinen einblick zu geben, habe ich hier zwei trailer eingefügt.
die meisten werden diesen namen schon kennen. er gehört zu den wenigen lebenden fotografen, die man als berühmt bezeichnen kann.
neben vielen anderen preisen, gehen nicht weniger als drei “world press photo awards” auf sein konto. und einen dokumentarfilm über seine arbeit wurde auch schon gedreht. (mehr dazu in einem späteren beitrag.)
ich bin immer wider tief berührt von seiner arbeit.
… und die damit verbundene fliegerei ist etwas, dass den menschen schon seit jeher fasziniert hat. und so erstaunt es kaum, dass schon bald auch die fotografie sich in die lüfte erhob.
hier ist nun der herr, den ich schon beim beitrag von oben im kopf hatte.
wenn jemand im lauf seines lebens auch nur halb so viele der schönsten flecken dieser erde von oben gesehen hat, kann man sich glücklich schätzen. der franzose yann arthus – bertrand hat diese passion zum beruf gemacht und zeigt der menschheit die schöheit unseres planeten aus einer anderen perspektive. der vogelperspektive.
… ist ein wahrer meister seines faches. der deutsche fotograf hat eine vorliebe für monochrome umsetzungen und überzeugt durchs band mit seinen erstklassigen panoramafotografien.
meinen geschmack trifft er voll und ganz. dies sind für mich mehr als genug gründe ihn euch näher vorzustellen.
nein, ich habe die aktuelle themenreihe panoramafotografie nicht vergessen.
anhand der bisherigen beispiele über panoramafotografie, könnte man meinen, dass die panoramafotografie eine domäne der farbfotografie sei. aber dem ist natürlich nicht so! und die, die mich kennen wissen sowiso, dass ich ein faible für die monochrome fotografie habe.
der beweis, dass panoramafotografie in schwarz / weiss mindestens so eindrucksvoll sein kann, tritt david osborn an. seine landschaftsportraits sind gekonnt und in harmonischen proportionen auf film gebannt worden. er vermag es die ihm vertraute britische landschaft auf dramatische weise zu inszenieren.
aber seht selbst.
ein weiterer könner der panoramafotografie ist der österreicher markus renner. auf seine arbeit wurde ich in der zeitschrift naturfoto (ausgabe mai 2008) aufmerksahm. in einer der besseren ausgaben in letzter zeit wurde seine serie aus patagonien als portfolio vorgestellt.
bis vor kurzem zierte sogar eines seiner bilder den prospekt der technorama 617 s III vom bayrischen fachkamerahersteller linhof.
bald fahre ich an den atlantik.
atlantik? genau! das ist das meer im westen von frankreich. es ist das meer, dass ich gegensatz zum mittelmeer richtige wellen hat.
als ich neulich wider auf den elektronischen gesurft bin, bin ich auf die arbeiten von siegfried burgstaller gestossen. es ist ein name, der in europa noch nicht so geläufig sein dürfte, doch die arbeiten des kanadiers haben mich in ihren bann gezogen. besonders seine wellenstudien haben es mir angetan.
davon inspiriert, habe ich mir in einer hau-ruck-aktion noch ein paar hochempfindliche 120er filme aufgetrieben. war nicht leicht im digiknipsenzeitalter!
doch nun möchte ich euch nicht länger mit meinen worten langweilen.
er ist einer meiner absoluten favoriten. jeff ascough.
der erste hochzeitsfotograf, der im cpn (canon proofessional network) publiziert wurde. und dies zu recht!
denn wer seine arbeit anschaut, kommt nicht mehr aus dem staunen heraus. erst recht nicht, wenn man bedenkt, dass er sich selbst zu den “photojournalists” zählt, also keine bilder stellt, sondern die gesehenen emotionen dokumentiert.
leider ist seine alte homepage nicht mehr online. ich fand, dass die alte seinen edlen bildern gerechter wurde. doch soll es um die bilder gehen und nicht um die homepage.
"photographieren, das ist eine art zu schreien, sich zu befreien... es ist eine art zu leben." um es mit den worten von henri cartier-bresson zu sagen.
in diesem blog sollen bilder im zentrum stehen. gute bilder und wie man zu solchen kommt. denn nur gute bilder können schreien und befreien, beziehungsweise den betrachter zum schreien auffordern oder befreiend wirken.
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