ronny von blogtimes hat sich auf die suche gemacht und will wissen wie die deutschsprachige fotografiebloglandschaft aussieht. es scheint, als würde er die tradition von martin weiterführen.
um potenziellen neuen lesern den blog gleich vorzustellen möchte ronny noch vier fragen beantwortet bekommen.
seit wann besteht dein fotografieblog?
seit bald 2 jahren.
welche schwerpunktthemen behandelt dein blog?
ein wichtiges thema hier ist anspruchsvolle schwarzweissfotografie, manchmal versuche ich auch mit tutorials meinen lesern einen einblick in meine arbeit zu geben.
zur auflockerung streue ich auch gerne mal hinweise auf andere fotografen, ein paar eigene bilder oder interessante clips.
wieviel beiträge veröffentlichst du durchschnittlich pro woche?
unterschiedlich… für mich steht die qualität von der quantität.
welche fotografischen bereiche interessieren dich in der fotografie?
wir gehen mit offenen augen durchs leben, versuchen manchmal uns vor dem auslösen andere perspektiven vorzustellen oder probieren sie, wenn es die zeit zulässt auch aus. manchmal entstehen bilder aber auch nur im kopf und dann wird die komposition arrangiert und fotografiert.
oft sehen wir uns aber auch bilder anderer fotografen an. manchmal zu konkreten themen um zu sehen, wie die reportage einer speziellen geschichte von anderen fotografen angepackt wurde. oder wir analysieren bildaufbauten, lichtsituationen oder ausarbeitungen könner ihres genres.
ich persönlich sehe mir gerne und oft gute arbeiten an. und es gibt bestimmt auch von mir bilder, in welchen meine referenzen mitschwingen.
heute möchte ich euch an zwei eigenen beispielen zeigen, dass bilder zwar im aufbau oder in der lichtsituation durchaus parallelen aufweisen können, aber die grenze vom “nachfotografieren” nicht überschreiten, da sie innerhalb von reportagen entstanden sind, bei welchen ich keinen einfluss auf das geschehen hatte.
bevor ich den auslöser durchgedrückt hatte, habe ich an das jeweilige patenbild von jeff ascough im kopf gehabt.
ok. ok. – ich gestehe, dass es mutige gegenüberstellungen sind.
manchmal sind es total unterschiedliche umstände, in welchen sich mein gedächtnis mit sowas-habe-ich-doch-schon-mal-gesehen meldet. hier ist es primär die lichtstimmung mit dem weichen gegenlicht durch den vorhang und die reduktion auf die silhouette, die hier an jeff’s bild erinnern.
heute möchte ich euch auf die arbeit von maria stromvik hinweisen.
sie selbst beschreibt sich als amateur. ästhetisch betrachtet betreibt die junge schwedin ihr hobby aber auf höchstem niveau.
nach der uploadphase wurde eine vorauswahl getroffen und nun ist es an den lesern zu entscheiden welches der 30 verbleibenden bildern den titel “THE BEST POLAROID PHOTO” verdient.
"photographieren, das ist eine art zu schreien, sich zu befreien... es ist eine art zu leben." um es mit den worten von henri cartier-bresson zu sagen.
in diesem blog sollen bilder im zentrum stehen. gute bilder und wie man zu solchen kommt. denn nur gute bilder können schreien und befreien, beziehungsweise den betrachter zum schreien auffordern oder befreiend wirken.
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