nach der uploadphase wurde eine vorauswahl getroffen und nun ist es an den lesern zu entscheiden welches der 30 verbleibenden bildern den titel “THE BEST POLAROID PHOTO” verdient.
heute möchte ich euch ohne lange worte auf die wirklich faszinierende arbeit von michael schlegel hinweisen. gerade für die kalte jahreszeit sind seine bilder wunderbar passend.
das impossible-project muss sich wohl einen neuen namen suchen, denn zum einjährigen jubiläum sind in der holländischen polaroidproduktionsstätte die maschienen wieder in betrieb genommen worden.
vorerst wird nur schwarzweissmaterial produziert. im lauf des nächsten jahres werden dann noch die farbkassetten folgen.
hier noch der beweis dieses historischen augenblicks:
polaroidbilder machen richtig spass und sind einfach einzigartig!
venedig hat seit beginn an künstler in ihren bann gezogen. da die lagunenstadt auch weit oben auf meiner “reiseliste” steht, habe ich schon länger mein augenmerk auf impressionen aller art gerichtet.
ein kunstgenuss der besonderen art war der besuch der sonderausstellung venedig in der fondation beyeler.
mein persönliches highlight waren die radierungen von james mcneill whistler. die teilweise eher düsteren darstellungen zeigen in ihrer ausarbeitung eine betrachtungsweise, die meinen idealen von wahrnehmung und darstellung in der monochromen fine art fotografie sehr nahe kommen.
im lauf des vergangenen jahres sind mir natürlich auch einige fotografen aufgefallen, die venedig bereist haben. auf zwei von ihnen möchte ich heute euer augenmerk lenken.
den anfang macht der in frankreich lebende engländer jonathan chritchley.
es ist lange her, dass ich euch an dieser stelle auf arbeiten eines anderen fotografen hingewiesen habe. die gekonnt umgesetzten arbeiten von arkadius zagrabski sind eindeutig dem monochrome fine art genre der landschaftsfotografie zuzuordnen.
da seine homepagezur zeit ofline ist, müsst wieder online ist, könnt ihr mit der flickr-diashow vorlieb nehmen beginnen.
kürzlich habe ich mit der band feedback ein portraitshooting gemacht. den älteren lesern dieses blogs dürften einige der gesichter schon bekannt vorkommen.
an dieser stelle möchte ich euch das lightsetting der headshots aufskizzieren.
als location habe ich das dreispitzareal in basel vorgeschlagen. die headshots haben wir vor einem älteren holzschuppen im schatten eines grossen gebäudes gemacht. das licht war dort schön weich, aber die strassenflucht (parallel zum bild) trotz schatten zu zu starken seilichen lichteinfällen geführt.
so hätte das ganze ohne weitere massnahmen ausgesehen:
um die gesichter ein weig harmonischer auszuleuchten habe ich einem bandmitglied einen weissen reflektor in die hand gedrückt und seitlich zwischen mir und der zu portraitierenden person aufgestellt. diesen reflektor habe ich dann mit dem aufsteckblitz auf der kamera angeblitzt. in etwa so:
wer weiss, welcher grossartige fotograf dieses bild aufgenommen hat, sollte die lösung schnell bei martin auf kwerfeldein eintragen. als gewinn lockt ein kalender des meisters dieser aufnahme.
da es hier schon länger keinen clip mehr zu sehen gab, hören wir heute das wort zum sonntag von jeff ascough. entstanden ist dieses interview im rahmen der masterclass-serie vom canon professional networt (cpn).
"photographieren, das ist eine art zu schreien, sich zu befreien... es ist eine art zu leben." um es mit den worten von henri cartier-bresson zu sagen.
in diesem blog sollen bilder im zentrum stehen. gute bilder und wie man zu solchen kommt. denn nur gute bilder können schreien und befreien, beziehungsweise den betrachter zum schreien auffordern oder befreiend wirken.
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