wie das halt so im sommer ist, haben gleich mehrere paare geheiratet.
heute möchte ich hier wieder einmal ein paar bilder von mir zeigen. wobei das so nicht ganz stimmt. es hat ein kuckucksei drunter.
ende juni haben sebastian und ich die wunderschöne hochzeit einer studienkollegin von mir begleiten dürfen.
wer findet heraus welches bild nicht von mir ist?
die exifs könnten täuschen, da jeder von uns die erstbeste kamera aus der tasche nimmt.
die neugierigen unter euch finden noch mehr bilder dieser hochzeit im fineart-wedding-blog.
was darf bildbearbeitung? ist es legitim mit photoshop einen f/2.8 mangel im ultraweitwinkelbereich zu kompensieren?
es ist mein ziel vom bildaufbau her gute bilder zu generieren, die aber nicht jeglichen technisch-klassischen möglichkeiten entbehren.
somit beantworte ich für mich die rhetorische frage von oben mit ja.
bei diesem bild hatte mir einerseits die tiefe gefehlt und anderseits war es unvorteilhaft, dass der bräutigam der braut aus dem kopf herauswächst. (vergleiche unten)
mit dem eingriff konnte ich die szene in unterschiedliche bildschichten aufteilen. die braut, die die trauzeugin umarmt ist im vordergrund und der brautvater, der dem bräutigam gratuliert ist im hintergrund.
in photoshop ist das ganze keine bahnbrechende neuheit. bekannt sind die bearbeitungsschritte aus den vielen fake tilt und shift tutorials.
ebene duplizieren
das duplikat weichzeichnen (zb. mit dem gaussschen weichzeichner)
ebenenmaske anlegen und die scharfen bereiche mit schwarzem pinsel ausmalen
hellrot eingefärbt ist die relevante hintergrundebene (mit korrektur der stürzenden linien)
dunkelrot eingefärbt ist die weichgezeichnete ebenenkopie, in der mit der ebenenmaske der wirkungsbereich angelegt ist.
die meisten restlichen einstellebenen sind bestandteil einer meiner aktionen, wobei die ebene “sättigung” äusserst selten zum einsatz kommt.
von vollautomatisierten prozessen halte ich wenig, denn ich überlasse die wirkung eines bildes nicht dem komputer. der vorteil einer solchen aktion, die die meisten nötigen einstellebenen erstellt besteht darin, dass mit wenigen klicks die gewünschten werte angeben und gegebenenfalls mit wenigen pinselstrichen die ebenenmaske angelegt werden kann.
zum schluss noch einen blick auf die ausgangsdatei:
da es hier schon länger keinen clip mehr zu sehen gab, hören wir heute das wort zum sonntag von jeff ascough. entstanden ist dieses interview im rahmen der masterclass-serie vom canon professional networt (cpn).
heute gibt es ein kleines update von jose villa. drei wochen ist es nun her seitdem der californier mit seinem blog umgezogen ist. ich habe mein blogroll und meinem rss-newsreader schon aktualisiert. ihr auch?
im neuen blog wartet jose auch gleich mit einem leckerbissen der besonderen art auf. er lässt uns in einem wuderschönen clip von ben potter + drew barefoot bei seiner arbeit über die schulter blicken.
ganz ehrlich: nachdem ich mir ein paar clips von ben und drew angeschaut habe, hatte ich das erste mal so richtig lust zu filmen…
"photographieren, das ist eine art zu schreien, sich zu befreien... es ist eine art zu leben." um es mit den worten von henri cartier-bresson zu sagen.
in diesem blog sollen bilder im zentrum stehen. gute bilder und wie man zu solchen kommt. denn nur gute bilder können schreien und befreien, beziehungsweise den betrachter zum schreien auffordern oder befreiend wirken.
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