Artikel mit ‘hasselblad’ getagged

fragen an josef hoflehner

Dienstag, 19. Mai 2009

als ich die mitforenten im hassi-forum auf die neue serie jet airliner von josef hoflehner aufmerksahm gemacht habe, sind spontan ein paar fragen zur ausbelichtung und zur aufnahmetechnik des materials aus seiner hasselblad swc aufgekommen. zum beispiel: “wie sind die fotos ausgearbeitet?”

da der forumsmoderator daniel schönknecht auch schon kontakt mit josef hoflehner hatte, werde ich auch einen versuch starten und ihm unsere fragen gebündelt stellen.

also: haut in die tasten! was wolltet ihr von josef hoflehner schon immer wissen?

brennweite

Dienstag, 05. Mai 2009

als ich kürzlich einem freund erzählte, dass ich von einem 50mm weitwinkelojektiv (für meine hasselblad) träume, schaute er mich schräg an. 50mm und weitwinkel?

dabei sagt brennweite noch nichts über den bildwinkel aus. entscheidend ist das film- oder sensorformat.
dieses thema ist allen bekannt, die eine digitale spiegelreflexkamera mit “crop-sensor” haben und traurig sind, dass sie die speziellen ultraweitwinkelobjektive an einer vollformatkamera (kb!) nicht nutzen können.
im analogen bereich ist es ähnlich.


eine übersicht über die gebräuchlichen filmformate

seit kurzem gibt es auf hasselbladhistorical.eu endlich eine gute übersicht über die brennweitenverhältnisse der klassischen filmformate.
diese auflistung zeichnet sich dadurch aus, dass sie nicht veralgemeinert, sondern auf die unterschiedlichen proportionen der formate eingeht und die zueinandergehörenden brennweitenpaare horizontal, vertikal und diagonal auflistet.

5 fragen an…

Sonntag, 26. April 2009

eines abends waren zwei fotografiefreunde dabei bilder einer hochzeit zu bearbeiten. nach ein paar gläsern sekt wich die effizienz zugunsten von ein paar schnapsideen. und siehe da: eine idee hat den rausch überstanden.

die serie 5 fragen an… aus dem flickr-blog ist bestimmt einigen lesern bekannt. im verlauf des abends kam die frage auf “wie würdest du diese 5 fragen beantworten?”. und daraus entstand ein “stöckchen”, dass von sebastian an mich überreicht wurde.

1. mit welcher kamera würdest du bis ans ende deiner tage fotografieren?
ein handwerker wählt sein werkzeug entsprechend dem werkstück, dass er anfertigt und so mach ich das auch.
für reportagen oder auch für studioarbeiten bevorzuge ich das eos system von canon. es gibt bereiche wo der digitale workflow durchaus seine vorzüge hat.
hingegen wenn ich für mich alleine und in aller ruhe in der natur auf bildersuche bin, dann begleitet mich meine hasselblad 500c.

2. zeige uns deine lieblingsfotos und erkläre warum du sie magst. als erstes die lieblinge von dir…
keine einfache frage. zum einen wechseln diese bilder sehr häufig. zum anderen gibt es viele bilder, die ich mag, aber hier nicht zeigen darf.

ein bild, dass schon länger immer wieder gerne anschau ist dieses hier:


wer das bild grösser sehen möchte klickt darauf.

ich mag dieses bild weil…

  • … es zum einen dramatik hat vom aufbau her aber ganz simpel ist.
  • … es zeigt, wie klein der mensch gegenüber der natur ist.
  • … es schwarzweiss ist.


wer das bild grösser sehen möchte klickt darauf.

dieses bild mag ich weil…

  • … ich von diesem bild schon träumte, bevor ich es aufgenommen habe.
  • … weil analoge mittelformatbilder (vergrössert!) einfach eine andere, ruhigere ausstrahlung besitzen. vileicht ist das aber nur subjektiv, da der gesamte prozess des bildes viel entschläunigter ist.

…und dann deine lieblinge anderer fotografen.
da ich hier nicht ohne abklärung bilder anderer fotografen zeige, werden es wohl ein paar links auch tun müssen.
hinzu kommt, dass ich es einerseits heikel finde die arbeit eines fotografen auf ein einziges bild zu beschränken und andrerseits, wechselt dies mindestens so häufig wie meine eigenen lieblingsbilder.

  • sehr fasziniert bin ich nach wie vor von der “iceland” – serie von josef hoflehner.
  • ich mag aber auch farbige fotografie! besonders gekonnt erlebe ich solche arbeiten momentan bei jose villa.

3. welchen tip gibst du jemandem der gerade anfängt zu fotografieren?

  • bilder anschauen, bilder anschauen und nochmals bilder anschauen. und zwar kritisch! die fragen: was gefällt mir an diesem bild? was nicht? wie wurde es aufgebaut? was würde ich anders machen? … sollten bei jedem bild im kopf ablaufen.
  • und natürlich die “idiotenmodi” auf der kamera meiden! die halten einen anfänger nur vom verstehen, lernen und richtig einsetzen ab. vier einstellmodi auf einer kamera sind eigentlich schon zu viele.
  • es spielt keine rolle was du fotografierst – sondern wie du’s fotografiertst!

4. wähle aus “kätzchen, baby, sonnenuntergang oder blumen”-…
da ich demnächst vater werde, wird es wohl in nächster zeit ein paar babybilder geben.

5. wem sollten diese fragen als nächstes gestellt werden?
diese 5 fragen werden als nächstes von ronny ritschel in seinem blog beantwortet. keep an eye on his blog!

hironori nakamura

Dienstag, 07. April 2009

heute möchte ich euch einen japanischen fotografen vorstellen, der mich mit seinen hellen meereslandschaften aus seiner hasselblad tief beeindruckt und in mir die sehnsucht nach meer weckt.

hier gehts zu hironori’s fotostream.

endlich…

Samstag, 21. Februar 2009

… habe ich urlaub.
… komme ich dazu die schneebilder aus der hasselblad zu scannen.
… ist eine erste galerie auf meiner neuen homepage mit den analogen arbeiten online.

eis

Donnerstag, 22. Januar 2009

wenn es so kalt ist wie diesen januar, dann friert der tinguelybrunnen in basel auf imposante weise ein. in einer mittagspause habe ich mir zeit genommen dieses schauspiel mit meiner hasselblad zu dokumentieren.

gefrorener tinguelybrunnen

bei diesem bild kam das 250 mm f/5.6 sonnar von zeiss bei f/22 mit einem orangefilter zum einsatz. gebannt habe ich diese szene auf einen angebrauchten ilford delta 100.

auf die selbe idee ist auch mein hasselblad-freund thomas gekommen. seine umsetzung des selben motivs kann hier betrachtet werden.

besondere geschichte

Mittwoch, 21. Januar 2009

kreuzgang

als ich die bilder von meinem fototrip in die bretagne durchgesehen habe, ist mir dieses bild gleich aufgefallen. zum einen war ich neugierig, ob sich die 25 minuten warten bis endlich fast niemand im bild war gelohnt haben. zum anderen überzeugte es mich spontan.

als ich einige wochen später wieder auf den elektronischen wellen schönen bildern hinterhergesurft bin, schaute ich zuerst ziehmlich komisch aus der wäsche. ich begegnete “meinem bild“. zuerst war ich ein wenig enttäuscht. doch das änderte sich, mitunter aus diesen gründen:

  • der mont saint michel gehört bestimmt zu europas top 20 der am meisten fotografierten motive.
  • “eine fotografie, die noch nicht gemacht wurde gibt es nicht. sie wurde nur von dir noch nicht gemacht.”
  • und schliesslich ist es auch ein kompliment, wenn ein fotograf wie er in seiner sechs jahre andauernden serie die selben bilder sieht wie ich.